Veröffentlicht: 17.04.2018

Ripple fordert mehr Regulierungen von Behörden in UK

Die Kryptowährung Ripple gilt als die Zentralisierteste unter den führenden Kryptowährungen. Nun forderte der zuständige Kopf für regulatorische Beziehungen des Unternehmens, Ryan Zagone, britische Behörden auf, den Kryptomarkt stärker zu regulieren. Er zieht dabei das japanische Modell zum Vergleich heran.

Ripple unterstützt Regulierungen

Das Tagesblatt „The Telegraph“ berichtet, dass Ripple von Behörden in UK mehr Regulierungsarbeit fordert. Ryan Zagone ist der Zuständige für regulatorische Beziehungen von Ripple. Er äußerte, dass es mehr Regeln und Sicherheit geben müsse. Dabei bezieht er sich auf die drei Pfeiler, die für die Gesetzgebung im Bezug auf Kryptowährungen wesentlich sind: Verbraucherschutz, Anti-Geldwäsche und Unterstützung der Finanzstabilität. Er sieht in Regulierungen die notwendige Voraussetzung für einen funktionierenden und wachsenden Markt. Für Bewerber, die künftig in den Markt der Kryptowährungen eintreten wollen, müssten die Weichen gestellt werden. In diesem Zuge fordert er die Behörden in UK auf, Regulierungen zu formulieren.

Ripple arbeitet bereits mit diversen Zentralbanken und Finanzinstitutionen zusammen und profitiert zunehmend von Regulierungen. Zagone weist auf die Vorgehensweise in Japan hin und nennt diese als Vorbild für eine funktionierende Regulierung. Die japanische Finanzaufsichtsbehörde erstellte im vergangenen Monat Kriterien, die Kryptobörsen in Japan erfüllen müssen. Daraufhin mussten die Börsen GateWay, Mr. Exchange, Raimu, bitExpress und Bit Station ihre Dienste einstellen. Trotz der Regulierung von Kryptobörsen und ICOs verzeichnet der japanische Markt starkes Wachstum von Investitionen.

Kryptowährungen in UK

Die britische Zentralbank, sowie die Finanzaufsichtsbehörde des Landes sind große Kritiker von Kryptowährungen. Der Gouverneur der Bank of England, Mark Carney, äußerte Bedenken über die Beständigkeit von Bitcoin und Co. In seinen Augen zeige die extreme Volatilität, dass die Währungen keinerlei intrinsischen Wert hätten und keine Sicherheit für Investoren darstelle. Trotz dieser Kritik wurde eine Task Force der Bank of England und der Finanzaufsichtsbehörde gebildet, die sich mit der Regulierung und der Bildung von Rahmenbedingungen künftig auseinandersetzen soll.

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