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Solana steht Ende August 2026 an einem entscheidenden Wendepunkt: Eine hauchdünne Governance-Mehrheit beschließt eine deutlich schnellere Angebotsverknappung, während ETF-Zuflüsse und neue Handelszugänge institutionelles Interesse signalisieren. Gleichzeitig bremsen Kursverluste, makroökonomischer Druck und ein Sicherheitsvorfall die Dynamik. Der Pressespiegel zeigt, welche Kräfte nun über Solanas nächsten Schritt entscheiden.
Solana zwischen Angebotsverknappung, ETF-Zuflüssen und Kursrückgang
Solana steht Ende August 2026 zugleich im Zeichen einer beschlossenen Angebotsverknappung, wachsender institutioneller Nachfrage und kurzfristigen Verkaufsdrucks. Mehrere Quellen berichten über die erste bindende Governance-Abstimmung des Netzwerks, die Annahme des Vorschlags SGP-0002 sowie neue Zugänge für Anleger über ETFs und Broker.
Laut FinanzNachrichten.de wurde SOL am 29. August bei rund 104 Dollar gehandelt und verlor innerhalb von 24 Stunden fast 3 Prozent. Zwei Tage zuvor war der Kurs nach der Ankündigung von Charles Schwab, Solana in sein Krypto-Angebot aufzunehmen, noch über 109 Dollar gestiegen.
Die Handelsspanne der vergangenen 24 Stunden lag laut der Quelle zwischen 102,48 und 107,77 Dollar. Die Marktkapitalisierung wurde mit etwa 60 Milliarden Dollar angegeben, während das Handelsvolumen mehr als 5 Milliarden Dollar betrug. Gemessen an der Marktkapitalisierung blieb SOL damit die Nummer sieben im gesamten Kryptomarkt.
Der Kurs scheiterte zuletzt an 109,39 Dollar. Ein Tagesschluss über dieser Marke könnte laut FinanzNachrichten.de den Weg in Richtung 112,80 und später 123,83 Dollar öffnen. Als Unterstützungen wurden 105,98 und 101,77 Dollar genannt; zugleich lag der Tages-RSI weiterhin im überkauften Bereich.
| Solana-Kennzahl | Angabe |
|---|---|
| Aktueller Kurs laut FinanzNachrichten.de | rund 104 Dollar |
| 24-Stunden-Verlust | fast 3 Prozent |
| 24-Stunden-Spanne | 102,48 bis 107,77 Dollar |
| Marktkapitalisierung | etwa 60 Milliarden Dollar |
| Handelsvolumen | mehr als 5 Milliarden Dollar |
| Widerstand | 109,39 Dollar |
| Mögliche Kursziele | 112,80 und 123,83 Dollar |
| Unterstützungen | 105,98 und 101,77 Dollar |
Zusammenfassung: SOL verbindet starke fundamentale Nachrichten mit einem kurzfristig angeschlagenen Chart. Entscheidend bleiben der Widerstand bei 109,39 Dollar, die genannten Unterstützungen und die weitere institutionelle Nachfrage.
SGP-0002 mit 67 Prozent angenommen
Die Quelle Kapitalmarktexperten berichtet, dass die Validatoren dem Governance-Vorschlag SGP-0002 mit einer Mehrheit von 67 Prozent zugestimmt haben. Die jährliche Disinflationsrate soll dadurch von bisher 15 Prozent auf 30 Prozent verdoppelt werden.
Nach Angaben der Quelle soll die Ausgabe neuer SOL-Token über die kommenden sechs Jahre um geschätzte 18,9 Millionen Einheiten reduziert werden. Ein weiterer Vorschlag, SGP-0003, erreichte dagegen lediglich eine Zustimmung von 53,9 Prozent und verfehlte damit die erforderliche Zwei-Drittel-Mehrheit.
Auch Wallstreet Online hebt hervor, wie knapp die Abstimmung ausfiel. Der Vorschlag kam auf exakt 67,00 Prozent und lag damit 0,33 Prozentpunkte über der nötigen Zweidrittelmehrheit. Ohne eine kurzfristige Änderung der Stimmen von Kraken wäre die Vorlage laut der Quelle bei rund 63,9 Prozent gescheitert.
Der Validator Kraken 2 mit 8,9 Millionen SOL soll 90,34 Prozent seines Gewichts in letzter Minute gedreht haben. Die beschlossene Änderung ist jedoch noch nicht unmittelbar wirksam. Entwickler müssen zunächst die Angebotskurve neu verankern, testen und freischalten.
Die Untergrenze von 1,5 Prozent soll laut Wallstreet Online bereits 2029 statt 2032 erreicht werden. TradingKey beschreibt denselben Beschluss als Maßnahme, mit der sich das Tempo des jährlichen Inflationsrückgangs verdoppelt und das Erreichen der angestrebten Mindestinflationsrate von 1,5 Prozent auf 2029 vorverlegt.
| Abstimmungs- und Inflationsdaten | Angabe |
|---|---|
| Zustimmung zu SGP-0002 | 67 Prozent |
| Bisherige jährliche Disinflationsrate | 15 Prozent |
| Neue jährliche Disinflationsrate | 30 Prozent |
| Geplante Reduzierung neuer SOL-Token | 18,9 Millionen Einheiten |
| Zustimmung zu SGP-0003 | 53,9 Prozent |
| Angestrebte Mindestinflationsrate | 1,5 Prozent |
| Vorgesehener Zeitpunkt | 2029 statt 2032 |
Zusammenfassung: SGP-0002 wurde äußerst knapp angenommen und soll die jährliche Disinflation von 15 Prozent auf 30 Prozent erhöhen. Die Umsetzung steht noch aus und erfordert technische Vorbereitung und formale Aktivierung.
ETF-Nachfrage und neue Handelszugänge
Parallel zur Governance-Entscheidung meldeten die Quellen eine Ausweitung des institutionellen Zugangs. Laut Kapitalmarktexperten überschritt der Bitwise Solana Staking ETF, kurz BSOL, als weltweit erster Einzelfonds seiner Art ein verwaltetes Vermögen von mehr als einer Milliarde US-Dollar.
Zum Stichtag am Mittwoch hielt der Fonds bereits über 9,3 Millionen SOL. Medienberichten zufolge ist Goldman Sachs inzwischen der größte bekannte institutionelle Halter von Solana-Spot-ETFs.
Charles Schwab kündigte laut Kapitalmarktexperten eine Zusammenarbeit mit der Solana Foundation an. Dadurch könnten bis zu 39 Millionen aktive Konten direkten Zugriff auf SOL erhalten.
Die ETF-Zuflüsse wurden von mehreren Quellen unterschiedlich eingeordnet. FinanzNachrichten.de verwies auf kumulierte Zuflüsse in Solana-ETFs von rund 1,7 Milliarden Dollar. Wallstreet Online berichtete, dass in zehn Tagen 138 Millionen Dollar in die Produktgruppe flossen. Börse Express nannte für Solana-gebundene ETFs sieben aufeinanderfolgende Tage mit positiven Nettozuflüssen im Umfang von rund 74,88 Millionen Dollar.
Auch der breitere Kryptomarkt zeigte eine uneinheitliche Kapitalbewegung. Nach Angaben von Börse Express verzeichneten US-Spot-ETFs am Montag Nettozuflüsse in Höhe von 33,5 Millionen US-Dollar, den höchsten Tageswert des laufenden Jahres.
Zusammenfassung: Solana erhält zusätzliche institutionelle Zugänge über BSOL, Goldman Sachs und Charles Schwab. Die Quellen nennen ein verwaltetes Vermögen von mehr als einer Milliarde US-Dollar, über 9,3 Millionen SOL im BSOL-Fonds und bis zu 39 Millionen potenziell erreichbare Konten.
Technische Upgrades und Expansion im Zahlungsverkehr
Solana arbeitet zugleich an der technischen Weiterentwicklung des Netzwerks. Laut Kapitalmarktexperten wurden die Slot-Zeiten des Mainnets durch ein Update von 400 auf 350 Millisekunden gesenkt.
Diese Änderung ist Teil einer Roadmap, die eine Reduzierung auf 200 Millisekunden anstrebt. Für das dritte Quartal 2026 ist außerdem die Aktivierung des neuen Konsensprotokolls „Alpenglow“ geplant.
Im Zahlungsverkehr kooperiert Solana laut der Quelle mit dem südkoreanischen Zahlungsdienstleister KSNET. Über Solana Pay soll das System bei rund 330.000 Händlern integriert werden, die ein monatliches Transaktionsvolumen von etwa 4 Milliarden US-Dollar abwickeln.
Zusammenfassung: Die technische Roadmap sieht kürzere Slot-Zeiten und das geplante Konsensprotokoll „Alpenglow“ vor. Im Zahlungsverkehr soll Solana Pay gemeinsam mit KSNET rund 330.000 Händler erreichen.
Langfristige Kursprognosen bis 2030
TradingKey beschreibt die Solana-Kursentwicklung der vergangenen fünf Jahre als von hoher Volatilität geprägt. Das Mainnet startete im März 2020 bei etwa 0,50 US-Dollar, bevor SOL Anfang 2021 auf rund 3 US-Dollar und im November desselben Jahres auf ein damaliges Allzeithoch von 259,96 US-Dollar stieg.
Im Bärenmarkt 2022 fiel der Kurs weiter und erreichte 2023 bei 8 US-Dollar seine Talsohle. Von 2023 bis Ende 2024 erholte sich SOL von 10 US-Dollar ausgehend wieder in die Spanne von 100 bis 200 US-Dollar.
Im Januar 2025 stieg der Kurs laut TradingKey auf nahezu 300 US-Dollar und markierte damit ein neues Rekordhoch. Nach einer weiteren Abverkaufswelle fiel SOL am 1. Juni dieses Jahres auf knapp 60 US-Dollar und pendelte anschließend um die Marke von 100 US-Dollar.
Als kurzfristige Belastungsfaktoren nennt TradingKey makroökonomische Unsicherheiten, sinkende On-Chain-Aktivitäten und Verkaufsdruck durch Token-Freischaltungen. Der Memecoin-Hype habe sich abgekühlt, wodurch On-Chain-Handelsvolumen, DEX-Transaktionsvolumen und Einnahmen aus Netzwerkgebühren zurückgegangen seien.
Unter optimalen Bedingungen halten einige Marktteilnehmer laut der Quelle einen Anstieg auf 1.000 US-Dollar oder mehr in den kommenden fünf Jahren für möglich. Dafür seien technologische Verbesserungen, die vollständige Beseitigung früherer Überlastungs- und Ausfallrisiken, ein Durchsatz von einer Million TPS sowie die Gewinnung traditioneller Finanzinstitute wie Visa und Stripe erforderlich.
Bei einem Kurs von 1.000 US-Dollar würde die vollverwässerte Bewertung auf Grundlage von etwa 470 Millionen bis 500 Millionen Token laut TradingKey 500 Milliarden bis 600 Milliarden US-Dollar erreichen. Standard Chartered und VanEck prognostizieren für SOL in den nächsten fünf Jahren rund 2.000 beziehungsweise 3.000 US-Dollar.
„Obwohl Solana aufgrund des makroökonomischen Umfelds erneut das Tief von 60 US-Dollar testen könnte, ist das Erreichen von 1.000 US-Dollar in den nächsten fünf Jahren ein mögliches Extremszenario in theoretischen und institutionellen Modellen.“ – TradingKey
Zusammenfassung: Das Kursziel von 1.000 US-Dollar wird als theoretisches Extremszenario unter optimalen Bedingungen beschrieben. Genannt werden technologische Fortschritte, eine sinkende Inflation und eine stärkere institutionelle Nutzung.
Sicherheitslücke bei Avici belastet das Solana-Ökosystem
CoinDesk berichtet über einen Hack im Umfang von rund 1,1 Millionen US-Dollar, der auf eine Sicherheitslücke in einem veralteten Rain-Card-Vertrag zurückgeführt wurde. Betroffen waren mehrere auf Solana basierende Programme, darunter 500.800 USD von 1.685 Avici-Nutzern.
Der AVICI-Token fiel von einem 24-Stunden-Hoch von 0,43 USD um bis zu 49 Prozent auf ein Rekordtief von 0,217 USD. Zum Zeitpunkt der Erstellung des Berichts hatte sich der Kurs auf etwa 0,378 USD erholt.
Avici erklärte, der Angriff habe sich auf Verträge zur Kartengeldaufladung beschränkt. Selbstverwahrte Wallets auf Solana- und Ethereum-kompatiblen Netzwerken seien nicht betroffen gewesen. Das Unternehmen sagte vollständige Rückerstattungen für alle betroffenen Kartenguthaben zu.
Auch die Krypto-Neobank Tria meldete betroffene Nutzer. Laut CoinDesk waren 636 Nutzer betroffen, wodurch Verluste von mehr als 430.000 US-Dollar entstanden. Tria erklärte ebenfalls, die Nutzer vollständig entschädigen zu wollen; der eigene Token fiel zeitweise um mehr als 10 Prozent.
Transaktionsdaten zeigen laut der Quelle, dass der Angreifer wiederholt eine signierte Autorisierung übermittelte, sich selbst als Administrator zu einzelnen kartenbesicherten Konten hinzufügte und deren Guthaben abhob. Die gestohlenen Stablecoins wurden in SOL getauscht, über eine Bridge zu Ethereum transferiert und anschließend über Tornado Cash geleitet.
Rain erklärte, die Schwachstelle in der veralteten Vertragsversion identifiziert und jedes Programm aktualisiert zu haben, das diese Version nutzte. Weitere unerlaubte Aktivitäten seien nicht gemeldet worden. Avici reichte außerdem einen Bericht beim Internet Crime Complaint Center des Federal Bureau of Investigation ein.
| Angaben zum Sicherheitsvorfall | Wert |
|---|---|
| Nachverfolgter Hack | rund 1,1 Millionen US-Dollar |
| Von Avici-Nutzern betroffen | 500.800 USD von 1.685 Nutzern |
| AVICI-24-Stunden-Hoch | 0,43 USD |
| AVICI-Rekordtief | 0,217 USD |
| Rückgang | 49 Prozent |
| Erholung im Bericht | etwa 0,378 USD |
| Bei Tria betroffene Nutzer | 636 |
| Tria-Verluste | mehr als 430.000 US-Dollar |
Zusammenfassung: Der Vorfall betraf Kartenguthaben in einem veralteten Drittanbieter-Vertrag, nicht die selbstverwahrten Wallets. Avici und Tria kündigten vollständige Entschädigungen an, während Rain die betroffene Vertragsversion aktualisierte.
Bitcoin, Ethereum, XRP und Cardano im Wochenvergleich
Börse Express beschreibt eine stark auseinanderlaufende Entwicklung innerhalb des Kryptomarkts. XRP-ETFs verzeichneten Rekordzuflüsse, während Bitcoin- und Ethereum-Fonds am selben Tag Kapitalabflüsse meldeten.
XRP-Fonds erzielten in der Woche bis zum 28. August Nettozuflüsse von 110,49 Millionen Dollar. Die kumulierten Nettozuflüsse stiegen auf 1,66 Milliarden Dollar, das verwaltete Gesamtvermögen aller Fonds auf 1,44 Milliarden Dollar. Das Handelsvolumen erreichte 363,03 Millionen Dollar.
Bitcoin-Fonds verzeichneten dagegen Abflüsse von 201,81 Millionen Dollar, Ethereum-Produkte verloren 102,18 Millionen Dollar. Bitcoin notierte bei 78.080,00 US-Dollar, nachdem der Kurs zwischenzeitlich 81.280 Dollar erreicht hatte. Über zwei Tage summierten sich die Zwangsverkäufe auf schätzungsweise 144,59 Millionen Dollar.
Ethereum wurde bei 2.454,07 US-Dollar gehandelt. Die US-Spot-Ethereum-ETFs verzeichneten über neun aufeinanderfolgende Handelstage bis zum 28. August Nettozuflüsse von 1,42 Milliarden Dollar; BlackRocks ETHA-Fonds vereinnahmte davon 1,02 Milliarden Dollar.
Cardano steigerte die Durchsatzkapazität im ersten Test des Ouroboros-Leios-Protokolls laut Börse Express um 500 Prozent. Während der finalen, stabilen Testtage wickelte Leios 54 Prozent des gesamten Netzwerkverkehrs ab. Cardano notierte bei 0,2004 US-Dollar und verlor auf Wochensicht 11 Prozent.
| Asset beziehungsweise Produkt | Angabe |
|---|---|
| XRP-ETF-Zuflüsse bis 28. August | 110,49 Millionen Dollar |
| Kumulierte XRP-ETF-Zuflüsse | 1,66 Milliarden Dollar |
| Verwaltetes XRP-ETF-Vermögen | 1,44 Milliarden Dollar |
| Bitcoin-ETF-Abflüsse | 201,81 Millionen Dollar |
| Ethereum-ETF-Abflüsse | 102,18 Millionen Dollar |
| Bitcoin-Kurs | 78.080,00 US-Dollar |
| Ethereum-Kurs | 2.454,07 US-Dollar |
| Cardano-Kurs | 0,2004 US-Dollar |
| Leios-Durchsatzsteigerung im ersten Test | 500 Prozent |
Zusammenfassung: Die Kapitalrotation im Kryptomarkt verlief uneinheitlich. XRP profitierte von Rekordzuflüssen, Bitcoin stand nach der Jackson-Hole-Reaktion unter Druck, Ethereum verzeichnete konzentrierte ETF-Zuflüsse und Cardano meldete Fortschritte im Leios-Testnetz.
Makroökonomischer Druck trifft auf Protokoll-Fortschritt
Als Auslöser der breiten Marktbewegung nennt Börse Express eine Rede von Fed-Chef Kevin Warsh beim Notenbanker-Treffen in Jackson Hole. Investoren werteten die Aussagen als Signal für eine restriktivere Geldpolitik, worauf Bitcoin, Ethereum, XRP und Aktienmärkte nachgaben.
Bei Solana standen dagegen netzwerkspezifische Entwicklungen im Vordergrund. Die knappe Governance-Abstimmung, die geplante Verringerung der Emission, neue ETF-Zugänge und die Integration über Charles Schwab wurden von den Quellen als wichtige Faktoren für die weitere Marktentwicklung beschrieben.
Für die kommenden Handelstage gelten laut Börse Express bei Bitcoin 79.500 bis 80.300 Dollar als Widerstandszone und 76.800 bis 77.000 Dollar als Unterstützungszone. Bei Solana dürften die technische Umsetzung der Emissionsänderung und die Reaktion des Marktes auf niedrigere künftige Staking-Renditen die Stimmung prägen.
Cardano steht derweil vor weiteren Leios-Testphasen und einer Governance-Frist zur Besetzung von vier Sitzen im Constitutional Committee, die am 1. September endet. Für das Netzwerk wird außerdem ein Mainnet-Update im vierten Quartal 2026 erwartet.
Zusammenfassung: Der Kryptomarkt wird derzeit von zwei Kräften geprägt: der geldpolitischen Neubewertung nach Jackson Hole und Fortschritten auf Protokollebene. Bei Solana stehen die Umsetzung von SGP-0002, institutionelle Zugänge und die Kursreaktion auf die geplante Angebotsverknappung im Mittelpunkt.
Einschätzung der Redaktion
Solanas Perspektive verbessert sich strukturell, bleibt aber kurzfristig widersprüchlich. Die beschlossene Angebotsverknappung kann die langfristige Attraktivität erhöhen, sofern sie technisch sauber umgesetzt wird und die institutionelle Nachfrage anhält. Der knappe Abstimmungsausgang zeigt zugleich, dass die Governance politisch sensibel bleibt.
Die ETF- und Broker-Zugänge sind strategisch besonders relevant, weil sie die Nachfrage potenziell verbreitern. Sie ersetzen jedoch keine belastbare Nutzung des Netzwerks. Entscheidend wird daher sein, ob technische Fortschritte, Zahlungsanwendungen und institutionelle Produkte dauerhaft tatsächliche Aktivität erzeugen.
Der Sicherheitsvorfall ist trotz begrenzter Betroffenheit ein Warnsignal für das Ökosystem. Vollständige Entschädigungen reduzieren den unmittelbaren Vertrauensschaden, lösen aber nicht das grundsätzliche Risiko veralteter Drittanbieter-Verträge. Für eine nachhaltige Neubewertung muss Solana deshalb nicht nur schneller und deflationärer, sondern vor allem nachweisbar sicherer werden.
Infobox: Bedeutung
Langfristig überwiegen die strategischen Chancen, kurzfristig bleiben Kurs, Governance, Sicherheitsqualität und reale Netzwerknutzung die entscheidenden Risikofaktoren.
Quellen:
- Solana Prognose heute, SOL fällt nach Schwab Rally zurück auf 104 Dollar
- Solana: SGP-0002 mit 67 Prozent beschlossen
- Solana (SOL) 5-Jahres-Kursprognose: Kann der Kurs bis 2030 die 1.000 US-Dollar erreichen?
- Solana Prognose vor dem Wendepunkt? Eine Stimme strich 18,9 Millionen SOL im Wert von 1,5 Milliarden Dollar
- Ein 1,1-Millionen-Dollar-Krypto-Karten-Hack ließ den Token einer Neobank um 49 % einbrechen
- Krypto-Sektor: XRP-ETFs feiern Rekordwoche, Bitcoin fällt nach Jackson Hole zurück















