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    Strategy erwartet begrenzte Folgen möglicher MSCI-Exklusion – Bitcoin-News im Überblick

    KI-generiert
    18.08.2026 61 mal gelesen 2 KommentareGoogle-News
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    Strategy erwartet trotz einer möglichen MSCI-Exklusion nur begrenzte direkte Folgen. Betroffen wären laut CEO Phong Le etwa 3 bis 4 Prozent der MSTR-Aktien, für Bitcoin könnte der Effekt bei rund 0,1 Prozent liegen. Die Entscheidung soll bis Mitte Oktober 2026 fallen, die Wahrscheinlichkeit einer Exklusion liegt laut Polymarket bei 80 Prozent.
    Das größere Risiko betrifft Strategys Finanzierungsmodell: Ein fallender Aktienkurs könnte die Ausgabe neuer MSTR-Aktien und damit den Bitcoin-Kauf erschweren. Für Bitcoin selbst bleibt die Indexmaßnahme voraussichtlich nebensächlich. Entscheidend ist, ob weitere Indexanbieter MSCI folgen.
    Bitcoin als Altersvorsorge erfordert mehr als einen optimistischen Zielkurs. Anleger sollten Zeithorizont, Sparrate, Rücklagen, Inflation, Steuern und Gebühren berücksichtigen sowie verschiedene Szenarien durchspielen. Besonders wichtig ist die spätere Entnahmephase, denn ein Rentenbeginn während eines starken Kursrückgangs kann die Planung erheblich belasten.
    HIVE Digital zeigt, wie sich Mining-Unternehmen zunehmend auf KI-Rechenzentren ausrichten. Im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2027 stieg der Umsatz auf 79,1 Millionen US-Dollar, zugleich wurden 1.004 Bitcoin erwirtschaftet und 7,1 Millionen US-Dollar mit Hochleistungsrechnen erzielt. Dem Wachstum stand jedoch ein Nettoverlust von 142,9 Millionen US-Dollar gegenüber.
    Jeff Booth hält Bitcoin nach rund 15.000 Stunden Angriffstests für äußerst widerstandsfähig, warnt aber vor Konzentration bei Mining-Pools und Software. Marktbeobachter Jeff Walton bleibt trotz Seitwärtsphase optimistisch, während Cory Klippsten einen möglichen Bitcoin-Boden im Oktober erwartet und viele Altcoins kritisch sieht. Die Redaktion betont: Zyklusmodelle und Langfristprognosen liefern Orientierung, ersetzen aber keine Szenarioanalyse und kein Risikomanagement.

    Zwischen möglicher Index-Exklusion, vorsichtigen Altersvorsorge-Plänen und neuen Impulsen aus Mining sowie KI-Rechenzentren steht Bitcoin im Zentrum widersprüchlicher Signale. Der Pressespiegel zeigt, welche Risiken Experten sehen, warum manche Marktbeobachter dennoch optimistisch bleiben und welche Entwicklungen Anleger jetzt im Blick behalten sollten.

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    Strategy erwartet begrenzte Folgen einer möglichen MSCI-Indexexklusion

    Strategy-CEO Phong Le sieht in einer möglichen Herausnahme des Unternehmens aus den MSCI-Indizes keine nennenswerten Auswirkungen auf den Kurs der MSTR-Aktie oder auf Bitcoin. MSCI hat in diesem Monat erneut vorgeschlagen, „nicht-operative Unternehmen“ aus den eigenen Indizes auszuschließen. Neben Strategy könnten laut dem offiziellen Dokument auch Metaplanet und ein Uran-Investor betroffen sein.

    Der Vorschlag ist nicht der erste Vorstoß dieser Art. Im Oktober 2025 hatte MSCI bereits versucht, „Digital Asset Treasury Companies“ aus den Indizes auszuschließen. Im Januar dieses Jahres wurde jedoch bekannt, dass der Indexanbieter zunächst davon absieht. Die damalige Sorge vor einer Exklusion von Strategy hatte Ende 2025 zu fallenden Kursen bei Bitcoin und der MSTR-Aktie beigetragen. Eine Research-Note von JPMorgan hatte den möglichen Verkaufsdruck vorgerechnet.

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    Strategy erklärte, Indexanbieter sollten Märkte abbilden und nicht anhand der Vermögenswerte eines Unternehmens entscheiden. Das Unternehmen betonte zudem, dass weder Strategy noch Bitcoin MSCI benötigen würden.

    „Digitale Vermögenswerte sind Vermögenswerte. Indexanbieter sollten Märkte messen und nicht entscheiden, welche Vermögenswerte Unternehmen besitzen dürfen. […] Bitcoin braucht MSCI nicht. Strategy ebenso wenig.“

    Nach Angaben von Phong Le machen die MSCI-Indizes zwischen 3 und 4 % der derzeitigen Strategy-Aktien aus. Bei einer Exklusion wäre über einen gewissen Zeitraum Verkaufsdruck durch ETFs zu erwarten, die MSCI-Indizes abbilden und ihre MSTR-Aktien verkaufen müssten. Le bezeichnete den möglichen Anteil jedoch als unwesentlich für den Aktienkurs. Für Bitcoin sei die Bedeutung noch geringer und liege möglicherweise bei 0,1 %, wenn die von Strategy gehaltenen Bitcoin berücksichtigt würden.

    Betroffener BereichAngabe
    Anteil der Strategy-Aktien in MSCI-Indizes3 bis 4 %
    Mögliche Bedeutung für BitcoinVielleicht 0,1 %
    Ende der KonsultationsphaseEnde September
    Ankündigung der MSCI-EntscheidungBis Mitte Oktober
    Wahrscheinlichkeit einer Exklusion laut Polymarket80 %

    Le kritisierte außerdem die Einordnung von MSCI und verwies auf die Positionen der US-Regierung, der SEC, des FASB, der Weltmärkte und anderer Indizes. Aus seiner Sicht definierten die SEC und das FASB bereits, was ein operativer Vermögenswert sei. Bitcoin sei demnach ein operativer Vermögenswert, weshalb der MSCI-Vorschlag den allgemein anerkannten Rechnungslegungsgrundsätzen und der SEC entgegenstehe.

    Strategy will sich an der bis Ende September laufenden Konsultationsphase beteiligen. Das Unternehmen wolle besser verstehen, warum MSCI den Vorschlag unterbreite, und hoffe, dass die Stellungnahmen von Strategy und anderen Beteiligten berücksichtigt werden. Selbst bei einer Umsetzung erwartet Le laut Blocktrainer keine große Relevanz für Strategy.

    Blocktrainer weist zugleich auf die Bedeutung des Aktienkurses für das Geschäftsmodell hin. Strategy beschaffte bislang den größten Teil seines Kapitals durch die Ausgabe von MSTR-Aktien. Je höher die Aktie im Verhältnis zu den auf der Bilanz gehaltenen Bitcoin bewertet ist, desto lukrativer ist diese Finanzierung. Ein Verkaufsdruck von 3 bis 4 % der ausstehenden Aktien wäre daher zwar kein Todesurteil, könnte aber weiteren Abverkauf auslösen.

    Theoretisch könne Strategy sein Geschäftsmodell auch ohne die Ausgabe weiterer Stammaktien fortführen. Dividenden könnten durch Bitcoin-Verkäufe finanziert werden, während die Kapitalaufnahme über Vorzugsaktien eine steigende Zahl an Bitcoin pro MSTR-Aktie ermöglichen könnte. Eine weitere Gefahr bestehe darin, dass andere Indexanbieter dem Beispiel von MSCI folgen. Strategy ist auch Bestandteil des Nasdaq 100, wurde aber noch nicht in den S&P 500 aufgenommen.

    Infobox: Strategy erwartet laut Blocktrainer nur begrenzte direkte Auswirkungen einer MSCI-Exklusion. Die MSCI-Entscheidung soll bis Mitte Oktober bekannt gegeben werden; laut Polymarket liegt die Wahrscheinlichkeit einer Exklusion in diesem Jahr bei 80 %.

    Bitcoin als Altersvorsorge: Experten warnen vor vereinfachten Rechnungen

    Florian Sondershausen und Christian Haag von der Haag Sondershausen Consulting GmbH warnen davor, Bitcoin als Altersvorsorge ausschließlich anhand eines angenommenen zukünftigen Kurses zu berechnen. Starke Kurssprünge, lange Seitwärtsphasen und deutliche Rückgänge könnten dazu führen, dass einfache Renditerechner die tatsächlichen Risiken nicht abbilden.

    Die grundlegende Rechnung erscheine zunächst einfach: Anleger kaufen regelmäßig Bitcoin, bauen über viele Jahre einen Bestand auf und finanzieren daraus später einen Teil ihres Ruhestands. Laut den Experten werde dabei jedoch häufig nur ein gewünschtes Vermögen zum Renteneintritt angenommen, ohne die zugrunde liegenden Annahmen ausreichend zu prüfen.

    „Viele schauen bei Bitcoin nur darauf, was ihr Bestand irgendwann einmal wert sein könnte. Für die Altersvorsorge reicht das aber nicht. Entscheidend ist, ob die gesamte Rechnung bis zum Renteneintritt und darüber hinaus funktioniert“, erklärt Florian Sondershausen.

    Vor jeder Kursannahme sollten der verbleibende Zeitraum bis zum gewünschten Renteneintritt, der vorhandene Bitcoin-Bestand und der tatsächlich monatlich investierbare Betrag feststehen. Der Zeithorizont sei entscheidend: Wer mit 30 Jahren beginnt, habe mehr Zeit, unterschiedliche Marktphasen mitzunehmen, als jemand, der erst mit 55 Jahren startet.

    Ein Bitcoin-Sparplan könne die Käufe über einen längeren Zeitraum verteilen. Bei niedrigeren Kursen würden für denselben Betrag mehr Bitcoin gekauft, bei höheren Kursen entsprechend weniger. Dadurch werde die Abhängigkeit vom perfekten Einstiegszeitpunkt reduziert. Die Sparrate müsse jedoch langfristig durchgehalten werden können. Zusätzlich seien liquide Rücklagen für laufende Kosten und unerwartete Ausgaben erforderlich.

    Die Experten betonen, dass Bitcoin nicht gleichmäßig nach einem persönlichen Rentenplan steige. Auf Akkumulations- und Aufschwungphasen könnten Euphorie, deutliche Korrekturen und längere ruhige Marktphasen folgen. Als weiterer Faktor wird das Bitcoin-Halving genannt, bei dem sich ungefähr alle vier Jahre die Menge der neu erzeugten Bitcoin pro Block halbiert.

    „Der Markt interessiert sich am Ende nicht dafür, wann jemand in Rente gehen möchte. Deshalb darf ich meine komplette Altersvorsorge nicht darauf aufbauen, dass Bitcoin genau zu diesem Zeitpunkt an einem bestimmten Kurs steht“, sagt Christian Haag.

    Statt eines einzelnen Wunschkurses sollten Anleger verschiedene Entwicklungen durchspielen. Genannt werden ein vorsichtiges, ein mittleres und ein optimistisches Szenario. Historische Marktzyklen könnten Orientierung geben, seien aber keine exakte Berechnung der Zukunft.

    Auch Inflation, Steuern und Gebühren müssten berücksichtigt werden. Ein Betrag von heute könne in 20 oder 30 Jahren eine andere Kaufkraft haben. Darüber hinaus könnten Steuern auf Verkäufe, Käufe, Übertragungen und Verwahrung den tatsächlich verfügbaren Betrag verändern. Die steuerlichen Folgen hingen unter anderem von der individuellen Situation, dem Wohnsitz, der Haltedauer, der Art der Transaktion und der jeweils geltenden Rechtslage ab.

    Besondere Aufmerksamkeit verdient laut Presseportal die Entnahmephase. Anleger müssten klären, wie viel Geld pro Jahr benötigt wird, wie viele Bitcoin dafür verkauft werden müssen und wie sich ein Rentenbeginn in einer schwachen Marktphase auswirkt. Teilverkäufe über mehrere Jahre könnten die Abhängigkeit von einem einzelnen Kurs reduzieren. Ausreichende Liquidität könne zudem Verkäufe während einer starken Korrektur vermeiden.

    • Zeithorizont bis zum gewünschten Renteneintritt
    • Vorhandener Bitcoin-Bestand
    • Langfristig tragfähige monatliche Sparrate
    • Liquide Rücklagen für laufende und unerwartete Ausgaben
    • Vorsichtiges, mittleres und optimistisches Szenario
    • Inflation, Steuern und Gebühren
    • Geplante Entnahmen und Sicherheitspuffer

    Infobox: Laut Presseportal sollte eine Bitcoin-Altersvorsorge Anspar- und Entnahmephase gemeinsam betrachten. Entscheidend seien nicht nur Bestand und möglicher Kurs, sondern auch Zeithorizont, Sparrate, Rücklagen, Kaufkraft, Kosten und die spätere Höhe der Entnahmen.

    HIVE Digital steigert Umsatz mit Bitcoin und KI-Rechenleistung

    HIVE Digital Technologies meldet für das erste Quartal des Geschäftsjahres 2027 einen Umsatz von 79,1 Millionen USD. Das entspricht einem Anstieg von 73,5 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal und von 10,2 Prozent gegenüber den drei Monaten zuvor. Neben der höheren Bitcoin-Produktion gewann das Geschäft mit Rechenleistung für künstliche Intelligenz deutlich an Bedeutung.

    Der Bereich digitale Währungen steuerte 72,1 Millionen USD zum Quartalsumsatz bei. HIVE erhielt 1.004 Bitcoin als Vergütung für die Absicherung und Verarbeitung von Transaktionen im Bitcoin-Netzwerk. Im Vorjahreszeitraum waren es 406 Bitcoin gewesen.

    Die durchschnittlich verfügbare Rechenleistung stieg von 8,7 auf 24,0 Exahash pro Sekunde. Die operative Bruttomarge erhöhte sich gegenüber dem Vorquartal von 17,5 auf 24,2 Millionen USD. Ihr Anteil am Umsatz wuchs von 24,4 auf 30,6 Prozent. Das bereinigte EBITDA lag bei 13,4 Millionen USD.

    KennzahlAngabe
    Umsatz erstes Quartal Geschäftsjahr 202779,1 Millionen USD
    Umsatzwachstum zum Vorjahresquartal73,5 Prozent
    Umsatzwachstum gegenüber den drei Monaten zuvor10,2 Prozent
    Umsatz digitale Währungen72,1 Millionen USD
    Erhaltene Bitcoin1.004 Bitcoin
    Bitcoin im Vorjahreszeitraum406 Bitcoin
    Durchschnittliche Rechenleistung24,0 Exahash pro Sekunde
    Bereinigtes EBITDA13,4 Millionen USD

    Die Tochter BUZZ erzielte mit Hochleistungsrechnen einen Umsatz von 7,1 Millionen USD. Das Geschäft wuchs damit um 46,7 Prozent binnen Jahresfrist und um 52,1 Prozent gegenüber dem Vorquartal. HIVE führt den Anstieg auf einen neuen Verbund mit NVIDIA-B200-GPUs in Manitoba, eine hohe Nachfrage und günstige Preise auf Handelsplätzen für GPU-Leistung zurück.

    Die aktive und vertraglich gebundene jährliche Erlösrate der GPU-Cloud beziffert HIVE auf rund 110 Millionen USD. Diese annualisierte Kennzahl rechnet aktuelle Erlöse auf ein Jahr hoch und stellt daher keinen gesicherten Umsatz dar. Rund 75 Millionen USD entfallen auf einen Vertrag mit Bell AI Fabric, das Cohere unterstützt.

    Die Vereinbarung hat laut FinanzNachrichten.de über drei Jahre ein Volumen von rund 225 Millionen USD und umfasst 2.304 NVIDIA-GB200-Grafikprozessoren. Vor Einbeziehung des Bell-Vertrags lag die bereits aktive GPU-Cloud-Erlösrate laut HIVE bei rund 35 Millionen USD.

    HIVE wies für das erste Quartal des Geschäftsjahres 2027 einen Nettoverlust von 142,9 Millionen USD aus. Der Verlust wurde maßgeblich durch nicht zahlungswirksame Sondereffekte geprägt. Dazu zählten eine Rückstellung von 84,7 Millionen USD im Zusammenhang mit umstrittenen schwedischen Umsatzsteuer-Bescheiden sowie Abschreibungen in Höhe von 53,7 Millionen USD.

    Zum Quartalsende verfügte HIVE über liquide Mittel von 208,0 Millionen USD sowie digitale Währungen im Wert von 11,2 Millionen USD. CFO Darcy Daubaras erklärte, dass das Unternehmen die Steuerforderungen weiterhin auf dem Rechtsweg anficht.

    CEO Aydin Kilic zufolge strebt HIVE bis zum vierten Quartal des Kalenderjahres 2026 eine GPU-Cloud-ARR von rund 200 Millionen USD an. Eine Absichtserklärung für die langfristige Unterbringung fremder Rechentechnik am Standort Big Boden in Schweden könnte potenzielle Jahreseinnahmen von rund 45 Millionen USD bringen. Bis Ende 2028 peilt HIVE insgesamt rund 700 Millionen USD jährliche Erlöse aus Hochleistungsrechnen an.

    Infobox: HIVE meldete 79,1 Millionen USD Umsatz und 1.004 Bitcoin im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2027. Gleichzeitig stand ein Nettoverlust von 142,9 Millionen USD zu Buche, der laut FinanzNachrichten.de vor allem durch eine Rückstellung von 84,7 Millionen USD und Abschreibungen von 53,7 Millionen USD geprägt war.

    Jeff Booth sieht Bitcoin nach 15.000 Stunden Angriffstests als widerstandsfähig

    Der kanadische Unternehmer Jeff Booth hat nach Angaben von BeInCrypto etwa 15.000 Stunden damit verbracht, mögliche Wege zur Zerstörung von Bitcoin zu untersuchen. Sein Ergebnis: Keiner der von ihm simulierten Angriffe konnte das Netzwerk brechen. Booth erklärt, dass ihn diese Untersuchung noch stärker davon überzeugt habe, dass Bitcoin nicht zerstört werden könne.

    Booth ist Gründungspartner bei Ego Death Capital und Direktor bei Core Scientific. Sein Buch „The Price of Tomorrow“ erschien im Jahr 2020. Zu Beginn war er kein Bitcoin-Befürworter; in dem Buch erhielt Bitcoin nur einen Absatz. Seine Zweifel bezogen sich vor allem auf die Frage, ob ein dezentrales und sicheres Netzwerk einem entschlossenen Staat standhalten könne.

    Der Unternehmer betrieb einen eigenen Node und untersuchte mögliche Angriffe durch eine Regierung, einen Konkurrenten oder einen großen Miner. Bei jedem Szenario stieß er laut BeInCrypto auf dieselbe Grenze: Die Blöcke wurden weiterhin planmäßig erzeugt, und jeder einzelne war durch reale Energie abgesichert.

    „Ich habe ungefähr 15.000 Stunden damit verbracht, zu fragen: ‚Wie kann ich Bitcoin zerstören? Wie würde das aussehen?'“

    Booth unterscheidet ausdrücklich zwischen Preis und Sicherheit. Bitcoin lag zum Zeitpunkt des Berichts bei etwa 63.000 USD und einer Marktkapitalisierung von etwa 1,27 Billionen USD. Das waren rund 50 % weniger als das Rekordhoch von 126.198 USD am 6. Oktober 2025. Der Preis verändere sich täglich, die Sicherheit des Netzwerks habe sich hingegen nicht verändert.

    Als weitere Grundlagen nennt der Artikel etwa 24.000 erreichbare Nodes, die dieselben Konsensregeln durchsetzen. Auch das Limit von 21 Millionen Bitcoin habe eine neue öffentliche Debatte überstanden, nachdem Adam Back einen Vorschlag zur Aufhebung abgelehnt hatte.

    AngabeWert
    Untersuchte Angriffstests von Jeff BoothEtwa 15.000 Stunden
    Bitcoin-Kurs zum Zeitpunkt des BerichtsEtwa 63.000 USD
    MarktwertEtwa 1,27 Billionen USD
    Rekordhoch126.198 USD am 6. Oktober 2025
    Erreichbare NodesEtwa 24.000
    Gesamtangebotslimit21 Millionen

    Booth sieht trotz seiner positiven Einschätzung Risiken. Dazu zählen Mining-Pools und eine mögliche Zentralisierung des Minings. Drei Pools produzierten im vergangenen Monat etwa 61 % aller Blöcke. Etwa 80 % der erreichbaren Nodes nutzten den Client Bitcoin Core und damit eine einzige Codebasis.

    Nach seiner Einschätzung könnten Wettbewerbsdruck und wirtschaftliche Faktoren diese Konzentration mit der Zeit verringern. Teure Miner könnten zahlungsunfähig werden. Riot Platforms zahlte im letzten Quartal unter Einbeziehung der Abnutzungskosten pro Coin 90.631 USD. Die Hashrate lag rund 22 % unter dem Höchststand vom Oktober 2025, weil Miner das Netzwerk verließen oder ihre Energie an KI-Kunden vermieteten.

    Core Scientific veranschauliche die Entwicklung mit seiner Umsatzstruktur. Im zweiten Quartal stammten 83 % des Umsatzes aus Colocation und 13 % aus eigenem Mining. Venture-Investor Chamath Palihapitiya bewertete den Energie-Trend zugunsten von KI als strukturelles Problem für Miner, während Coinbase-CEO Brian Armstrong dieser Einschätzung widersprach.

    Auch die Governance von Bitcoin bleibt laut BeInCrypto umstritten. Eine Gruppe von Entwicklern setzte sich für BIP-110 ein, eine temporäre Softfork, bei der Blöcke Unterstützung signalisieren oder ablehnen sollten. Die Blockchain spaltete sich beim Block 961.632 am 8. August. Der abgespaltene BIP-110-Zweig fand seitdem vier Blöcke, während Bitcoin selbst mehr als 1.100 Blöcke fand.

    Der Mining-Pool OCEAN betreibt weiterhin einen eigenen Endpunkt für die Minderheits-Blockchain und bringt dort 1,15 Exahashes pro Sekunde ein. Auf dem Hauptendpunkt sind es 19,22 Exahashes pro Sekunde. Sicherheitsvorfälle wie der Coldcard-Wallet-Hack und ein BTCPay-Server-Exploit führten zu Abflüssen von Geldern, betrafen jedoch nicht den Bitcoin-Konsens.

    Infobox: Jeff Booth bewertet Bitcoin nach etwa 15.000 Stunden Angriffstests als dezentral und sicher. Als Risiken nennt er die Konzentration bei Mining-Pools und Clients sowie offene Governance-Fragen; die von ihm beschriebenen Vorfälle betrafen laut BeInCrypto nicht den Konsens.

    BTC-ECHO: Jeff Walton bleibt trotz Seitwärtsphase bei Bitcoin optimistisch

    Jeff Walton, Strive-Manager und ehemaliger Rückversicherungsmakler, zeigt sich im Gespräch mit BTC-ECHO trotz der schwachen Kursentwicklung und der anhaltenden Seitwärtsphase optimistisch. Der Bericht beschreibt das Bitcoin-Jahr 2026 als Belastungsprobe für Anleger und verweist auf einen 50-prozentigen Kurseinbruch seit dem Allzeithoch.

    Bitcoin nahm laut BTC-ECHO zuletzt mehrfach die Marke von 65.000 US-Dollar ins Visier, scheiterte jedoch jedes Mal. Walton erklärt, warum sich in einem Bärenmarkt die Spreu vom Weizen trenne. Außerdem wird sein Erfolg mit MicroStrategy-Aktien hervorgehoben und eine mutige Prognose für 2040 angekündigt.

    Der Artikel stellt Walton als Experten vor, der die langfristige Perspektive trotz kurzfristiger Kursprobleme beibehält. Die vollständigen Antworten auf die fünf kontroversen Fragen sind laut BTC-ECHO im Plus+-Bereich verfügbar.

    Infobox: BTC-ECHO berichtet über Jeff Waltons optimistische Einschätzung zu Bitcoin trotz einer Seitwärtsphase und eines 50-prozentigen Kurseinbruchs seit dem Allzeithoch. Im Mittelpunkt stehen außerdem seine Erfahrungen mit MicroStrategy-Aktien und eine Prognose für 2040.

    Börse Online: Bitcoin-Boden möglicherweise im Oktober, Altcoins unter Druck

    Cory Klippsten, CEO von Swan Bitcoin, erwartet laut Börse Online, dass Bitcoin voraussichtlich im Oktober seinen Boden erreichen könnte. Seine Einschätzung begründet er mit dem klassischen Bitcoin-Zyklus, nach dem das Zyklus-Tief zwölf Monate nach dem Erreichen des Zyklus-Hochs erreicht werde.

    Klippsten beschreibt die Lage bei Altcoins im Vergleich zu Bitcoin als besonders angespannt. Altcoins seien praktisch tot. Auch zentralisierte Projekte wie Hyperliquid sieht er kritisch, weil sie seiner Ansicht nach letztlich von TradFi aufgenommen und als Börse und Bank betrachtet werden könnten.

    „Hyperliquid ist ein Unternehmen und hat einen Token. Wenn es sich um ein zentralisiertes Unternehmen handelt, wird es letztendlich von TradFi aufgesogen und als Börse und Bank betrachtet werden.“

    Während Klippsten für viele Projekte im Krypto-Sektor nicht optimistisch ist, sieht er für Bitcoin einen möglichen Boden in absehbarer Zeit. Deutlich optimistischer äußert sich laut Börse Online der Krypto-Milliardär Arthur Hayes. Der Maelstrom-CIO erwartet durch eine bevorstehende Bilanzausweitung der US-Notenbank, die er als Gelddrucken bezeichnet, zwangsläufig steigende Kurse bei Bitcoin und anderen Kryptowährungen.

    ThemaEinschätzung laut Quelle
    Möglicher Bitcoin-BodenVoraussichtlich im Oktober
    ZyklusmodellZyklus-Tief zwölf Monate nach dem Zyklus-Hoch
    Altcoins im Vergleich zu BitcoinPraktisch tot
    Erwartung von Arthur HayesSteigende Kurse durch eine bevorstehende Bilanzausweitung der US-Notenbank

    Infobox: Cory Klippsten erwartet laut Börse Online einen möglichen Bitcoin-Boden im Oktober und bewertet Altcoins im aktuellen Umfeld als praktisch tot. Arthur Hayes sieht dagegen durch eine bevorstehende Bilanzausweitung der US-Notenbank Chancen für steigende Kurse.

    Einschätzung der Redaktion

    Die mögliche MSCI-Exklusion wäre kurzfristig vor allem ein Finanzierungs- und Vertrauensrisiko für Strategy, nicht für Bitcoin selbst. Der direkte Verkaufsdruck erscheint begrenzt, könnte aber bei einer ohnehin hohen Bewertung der MSTR-Aktie eine negative Dynamik verstärken. Entscheidend ist daher weniger die Indexmaßnahme als die Frage, ob weitere Indexanbieter folgen und damit Strategys Zugang zu Eigenkapital dauerhaft erschweren.

    Zusammenfassung: Begrenzter direkter Effekt, aber potenziell größere Bedeutung für Strategys aktienbasiertes Bitcoin-Finanzierungsmodell.

    Einschätzung der Redaktion

    Bitcoin kann ein Bestandteil einer Altersvorsorge sein, ersetzt jedoch keine belastbare Finanzplanung. Besonders riskant ist die Annahme, dass ein bestimmter Kurs genau zum Renteneintritt erreicht wird. Eine tragfähige Strategie muss deshalb Schwankungen, Liquiditätsbedarf und die Entnahmephase einbeziehen. Wer diese Faktoren ausblendet, unterschätzt das eigentliche Risiko nicht nur beim Sparen, sondern vor allem beim späteren Verkauf.

    Zusammenfassung: Nicht der Zielkurs, sondern die Robustheit der gesamten Anspar- und Entnahmeplanung entscheidet.

    Einschätzung der Redaktion

    HIVEs Zahlen zeigen eine interessante Diversifizierung vom Bitcoin-Mining hin zu KI-Rechenleistung. Der hohe Umsatz steht jedoch einem erheblichen Nettoverlust gegenüber, sodass Wachstum allein noch keine finanzielle Stabilität beweist. Für die Bewertung des Geschäftsmodells sind daher die tatsächliche Auslastung, die Vertragsqualität und der Kapitalbedarf entscheidender als annualisierte Erlösraten. Der Ausbau kann Chancen schaffen, erhöht aber zugleich die operative und finanzielle Komplexität.

    Zusammenfassung: Starkes Wachstumspotenzial trifft auf hohe Kosten, Verlustrisiken und die Notwendigkeit, Prognosen in operative Ergebnisse zu überführen.

    Einschätzung der Redaktion

    Die Angriffstests unterstreichen die Widerstandsfähigkeit des Bitcoin-Konsenses, sind aber kein Beweis für dauerhafte Unverwundbarkeit. Die relevanten Risiken liegen weniger in einem einzelnen direkten Angriff als in einer schleichenden Konzentration von Mining, Softwareentwicklung oder Infrastruktur. Solange diese Konzentration wirtschaftlich begrenzt und offen überprüfbar bleibt, stärkt sie nicht automatisch die Angreifbarkeit des Netzwerks. Sie verdient jedoch kontinuierliche Beobachtung.

    Zusammenfassung: Bitcoin wirkt robust, doch Dezentralisierung bleibt eine laufende Governance- und Marktaufgabe.

    Einschätzung der Redaktion

    Waltons Optimismus ist als langfristige Perspektive nachvollziehbar, besitzt für kurzfristige Anlageentscheidungen jedoch nur begrenzten Wert. Eine Seitwärtsphase kann sowohl eine Bodenbildung als auch eine Fortsetzung der Schwäche vorausgehen. Die entscheidende Konsequenz für Anleger lautet daher, langfristige Überzeugung nicht mit kurzfristiger Prognosesicherheit zu verwechseln.

    Zusammenfassung: Langfristiger Optimismus kann Orientierung geben, ersetzt aber keine Risikobegrenzung und keine Szenarioanalyse.

    Einschätzung der Redaktion

    Die erwartete Bodenbildung im Oktober bleibt eine zyklische These und sollte nicht als verlässlicher Zeitplan interpretiert werden. Die klare Trennung zwischen Bitcoin und vielen Altcoins erscheint analytisch sinnvoll, weil unterschiedliche Risiken und Governance-Strukturen bestehen. Gleichzeitig können Liquidität, Geldpolitik und Marktstimmung die historischen Zyklen überlagern. Für Anleger ist deshalb die Qualität des Projekts wichtiger als die Aussicht auf eine schnelle Erholung.

    Zusammenfassung: Zyklusmodelle liefern Orientierung, aber keinen sicheren Wendepunkt; strukturelle Qualität bleibt entscheidend.

    Quellen:

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    Also der Artikel zeigt ganz gut das gerade irgendwie alles gleichzeitig bullisch und beunruhigend is. Bei Strategy würde ich die 3 bis 4 Prozent MSCI-Anteil nicht sofort als Weltuntergang sehen, aber „unwesentlich“ klingt mir auch bissl zu locker gesagt. Wenn ETFs verkaufen müssen, kann das ja nicht nur der direkte Verkauf sein, sondern auch ein Signal an andere Anleger, vorallem wenn die Aktie sowieso schon stark über dem Bitcoin-Bestand bewertet ist. Und wenn dann noch andere Indexanbieter nachziehen, wirds für das Finanzierungsmodell doch deutlich schwieriger. Bitcoin selber interessiert sich natürlich nicht dafür ob MSCI die Strategy-Aktie mag oder nicht, aber Strategy hängt halt sehr stark an der Stimmung rund um die Aktie.

    Bei der Altersvorsorge finde ich den Hinweis eigentlich am wichtigsten. Viele rechnen wirklich nur, Bitcoin steht dann irgendwann bei Summe X und alles ist super. Aber genau zum Rentenbeginn kann der Kurs halt gerade 50 Prozent tiefer sein, dann sieht die Rechnung schon ganz anders aus. Auch Steuern und Inflation werden oft einfach vergessen, als ob 100.000 Euro in 25 Jahren noch genau das selbe kaufen wie heute. Der Sparplan hilft vielleicht beim Einstieg, aber er verhindert ja keine großen Verluste kurz vor der Entnahme. Man müsste wahrscheinlich Jahre vorher langsam in weniger schwankende Anlagen umschichten, aber dann verpasst man natürlich auch einen möglichen weiteren Anstieg, ist also wieder nicht so einfach.

    HIVE ist auch so ein Beispiel wo Umsatzwachstum erstmal super klingt, aber dann kommt der riesige Nettoverlust. Klar sind da Sonderabschreibungen und die Steuer-Rückstellung dabei, trotzdem kann man Verluste nicht einfach komplett weg erklären. Diese GPU Cloud Sache klingt spannend, nur eine annualisierte Erlösrate ist eben noch lange kein sicherer Jahresumsatz. Verträge, Stromkosten, Wartung und die teuren Nvidia Chips müssen ja auch bezahlt werden. KI-Rechenzentren sind gerade überall das neue Zauberwort, aber bei manchen Firmen fragt man sich schon ob daraus wirklich Gewinn wird oder nur neue Schulden und Pressemitteilungen.

    Die 15.000 Stunden von Jeff Booth klingen beeindruckend, wobei man natürlich nicht weis welche Angriffe genau getestet wurden und ob die Annahmen immer realistisch waren. Dass das Netzwerk nicht einfach durch einen einzelnen Hacker abgeschaltet wird, ist für mich auch nicht die große Überraschung. Schwieriger finde ich die schleichende Zentralisierung. Wenn wenige Miningpools den Großteil der Blöcke finden, kann das theoretisch schon problematisch werden, auch wenn sie nicht alleine den ganzen Konsens kontrollieren. Und 80 Prozent Bitcoin Core ist ebenfalls eine gewisse Abhängigkeit, da reicht vielleicht ein Fehler in einer beliebten Software und plötzlich haben viele Nodes dasselbe Problem. Das bedeutet nicht automatisch das Bitcoin unsicher ist, aber „unzerstörbar“ ist halt eine sehr große Aussage.

    Bei den Kursprognosen für Oktober oder 2040 bin ich immer vorsichtig. Ein Zyklus kann sich wiederholen, muss es aber nicht, weil inzwischen viel mehr Institutionen, ETFs, Staaten und Makrothemen im Markt sind als früher. Die Aussage Altcoins seien praktisch tot ist natürlich extra dramatisch formuliert, manche werden verschwinden und manche bleiben vermutlich. Hyperliquid als Unternehmen mit Token einzuordnen finde ich aber interessant, weil genau diese Grenze zwischen Firma, Börse und Krypto-Projekt noch für viel Ärger sorgen kann.

    Unterm Strich würde ich aus dem ganzen Pressespiegel nicht „jetzt kaufen“ oder „alles verkaufen“ lesen. Eher das Bitcoin zwar technisch ziemlich robust wirkt, die Geschäftsmodelle rundherum aber deutlich verwundbarer sind. Strategy braucht einen guten Aktienkurs, Miner brauchen billige Energie und KI-Firmen brauchen zahlende Kunden. Bitcoin selber braucht vorallem Nutzer und Vertrauen, aber auch das ist keine Garantie für steigende Kurse. Wer langfristig überzeugt ist sollte trotzdem nicht seine komplette Altersvorsorge auf einen einzigen Zielkurs wetten, sonst wird aus der großen Zukunftsidee bei der nächsten Korrektur schnell ein ziemlich teures Nervenproblem.
    Bei dem HIVE Thema find ich vorallem spannend ob die KI-Rechenleistung wirklich dauerhaft ausgelastet wird oder nur wegen dem aktuellen hype so gut aussieht. 110 Millionen Jahresrate klingt erstmal riesig, aber wenn Strom und Wartung alles auffressen bleibt am ende vieleicht kaum was übrig. Und bei dem ganzen Altcoin „tot“ gerede wird bestimmt auch wieder zu viel in einen topf geworfen, manche Projekte sind zwar quatsch aber nicht automatisch alle.

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    Zusammenfassung des Artikels

    Bitcoin steht zwischen möglicher MSCI-Exklusion, vorsichtigen Altersvorsorge-Plänen sowie neuen Impulsen durch Mining und KI-Rechenzentren.

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