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    Cardano zwischen ETF-Rückzug, Wal-Käufen und Dijkstra-Upgrade

    KI-generiert
    17.08.2026 51 mal gelesen 0 KommentareGoogle-News
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    Cardano steht im August 2026 zwischen Fortschritt und Gegenwind. Der freiwillige Rückzug des Grayscale-ETF-Antrags belastet die Stimmung, ist aber keine Ablehnung durch die US-Börsenaufsicht. Gleichzeitig bleiben fünf weitere ETF-Anträge aktiv.
    Trotz des ETF-Rückzugs zeigen große Wallets Vertrauen und kauften seit dem 12. August rund 110 Millionen ADA. Der Kurs notiert dennoch nur bei etwa 0,18 Dollar und liegt rund 94 Prozent unter dem Rekordhoch von 3,09 Dollar. Auch die Freigabe von 120 Millionen ADA für DeFi-Liquidität konnte den Abwärtstrend bislang nicht stoppen.
    Technisch arbeitet Cardano an der Dijkstra-Ära. Linear Leios soll in der ersten Phase die Verarbeitungskapazität erhöhen, ohne größere Blöcke oder kürzere Slots zu benötigen. Peras soll anschließend die Zeit verkürzen, bis Blöcke als endgültig gelten.
    Die erste Dijkstra-Phase soll im vierten Quartal 2026 fertiggestellt werden, die zweite mit Peras im zweiten Quartal 2027. Eine Community-Abstimmung zur Verfassungsänderung ist für den 11. September geplant, während der alternative Amaru-Node bereits im November 2026 Mainnet-Blöcke produzieren soll. Feste Termine für die vollständige Aktivierung gibt es noch nicht.
    Damit steht Cardano vor einem entscheidenden Praxistest. Upgrades, Wal-Käufe und höhere Skalierbarkeit sind wichtige Signale, ersetzen aber keine breite Nutzung, Liquidität und institutionelle Nachfrage. Entscheidend wird sein, ob Dijkstra, Amaru und das DeFi-Ökosystem aus technischer Leistungsfähigkeit nachhaltiges Wachstum machen.

    Cardano steht im August 2026 vor einem Spannungsfeld: Während der Grayscale-ETF-Rückzug den Kurs belastet, kaufen große Wallets Millionen ADA und technische Upgrades wie Dijkstra versprechen mehr Skalierbarkeit. Welche Signale für die weitere Entwicklung entscheidend sind, zeigt der Pressespiegel.

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    Cardano zwischen ETF-Rückzug, Wal-Käufen und Dijkstra-Upgrade

    Cardano steht im August 2026 zwischen technischen Fortschritten und einer anhaltend schwachen Kursentwicklung. Mehrere Quellen berichten über den freiwilligen Rückzug des Grayscale-Antrags für einen Cardano-Spot-ETF, während große Wallets gleichzeitig ADA kaufen.

    Nach Angaben von FinanzNachrichten.de reichte Grayscale am 7. August innerhalb von 190 Sekunden drei Rücknahmen für Cardano, Polkadot und Hedera ein. Dabei seien weder Anteile ausgegeben noch verkauft worden, und die Registrierung sei nie wirksam geworden. Der Rückzug stelle daher keine Ablehnung durch die US-Börsenaufsicht dar und könne jederzeit rückgängig gemacht werden.

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    Zwei Tage später, am 9. August, erfüllte ADA laut FinanzNachrichten.de die sechsmonatige Handelshistorie an der Terminbörse CME. Damit seien die formalen Voraussetzungen für ein vereinfachtes Verfahren erfüllt, das eine Notierung innerhalb von 75 Tagen ermöglichen soll. Fünf weitere Anbieter halten dem Bericht zufolge aktive Anträge, darunter Bitwise, VanEck und 21Shares; das früheste Entscheidungsfenster liege um den 23. Oktober.

    Die Kaufaktivität großer Marktteilnehmer steht dem ETF-Rückzug gegenüber. FinanzNachrichten.de berichtet von Käufen im Umfang von 110 Millionen ADA seit dem 12. August. Der Kurs lag dort bei rund 0,177 Dollar und damit 1,98 Prozent niedriger als am Vortag.

    Auch AD HOC NEWS hebt die unterschiedliche Einschätzung der Marktteilnehmer hervor. Während institutionelle Anbieter bei kleineren Altcoin-Fonds offenbar auf die Wirtschaftlichkeit achten, hätten große Wallets rund 110 Millionen ADA erworben. Der Kurs liege etwa 94 Prozent unter dem Rekordhoch von 3,09 Dollar aus dem September 2021.

    AspektAngabe aus den Quellen
    Rückzug der Grayscale-Anträge7. August
    Erfüllung der CME-Handelshistorie9. August
    Von großen Wallets gekaufte ADA110 Millionen ADA
    Genannter ADA-Kursrund 0,177 Dollar
    Rekordhoch3,09 Dollar
    Frühestes Entscheidungsfensterum den 23. Oktober

    Zusammenfassung: Grayscale zog den Antrag freiwillig zurück, nicht aufgrund einer Ablehnung. Gleichzeitig halten fünf weitere Anbieter an ihren Anträgen fest, während große Wallets 110 Millionen ADA kauften.

    Cardano: Kurs bleibt trotz technischer Entwicklung unter Druck

    Die Kursentwicklung spiegelt die technischen Fortschritte des Netzwerks bislang kaum wider. Laut Börse Express fiel ADA seit Jahresbeginn um 50 Prozent und notierte bei rund 0,1761 USD. Damit kämpfe der Coin mit der psychologischen Unterstützung bei 0,18 USD.

    Wallstreet Online nennt einen ADA-Kurs von rund 0,18 Dollar und einen Wochenverlust von etwa 10 Prozent. Am 13. August habe die Cardano-Community 120 Millionen ADA aus der Projektkasse freigegeben, um DeFi-Anwendungen zusätzliche Liquidität zu verschaffen. Der Kurs habe darauf mit einem Minus von rund 2 Prozent auf 0,1824 Dollar reagiert.

    Der Total Value Locked im Cardano-Ökosystem liege laut Wallstreet Online bei etwa 68 Millionen Dollar und damit deutlich hinter Ethereum und Solana. Der Bericht beschreibt damit ein zusätzliches Angebot, das auf eine vergleichsweise geringe Nachfrage treffe.

    Auch die ETF-Perspektive habe den Kurs nicht nachhaltig gestützt. Wallstreet Online berichtet, dass ADA seit dem 9. August die formalen Bedingungen für einen Spot-ETF erfülle, nachdem die CME Futures sechs Monate reguliert gehandelt worden seien. Gleichzeitig fehle seit dem Rückzug von Grayscale der Anbieter, der den Antrag weiterverfolgt.

    Die von Wallstreet Online genannten Analysten von Changelly sehen ADA im August zwischen 0,167 und 0,191 Dollar. Der Fear and Greed Index stehe bei 29 Punkten, während Bitcoin bei rund 62.900 Dollar notiere.

    Zusammenfassung: ADA notiert laut den Quellen rund um 0,18 Dollar und bleibt trotz technischer und regulatorischer Fortschritte unter Druck. Die genannten Prognosen bewegen sich zwischen 0,167 und 0,191 Dollar.

    Dijkstra soll Cardano in zwei Phasen skalierbarer machen

    Cardano plant mit der Dijkstra-Ära ein umfassendes technisches Upgrade. Cryptonews.net berichtet, dass das Vorhaben auf zwei Hard Forks aufgeteilt werden soll: Leios soll die Verarbeitungskapazität erhöhen, während Peras die Finalität von Transaktionen beschleunigen soll.

    Die erste Phase soll mit Protokollversion 12 beginnen. Das Intersect Product Committee kündigte die Fertigstellung des Codes für das vierte Quartal 2026 an. Im Mittelpunkt steht Ouroboros Linear Leios, das unter CIP-164 geführt wird.

    Linear Leios soll die bisherigen Praos-Blöcke um sogenannte Endorser Blocks ergänzen. Diese verweisen auf zusätzliche Transaktionen und werden von einem aus Stake-Pool-Betreibern gebildeten Komitee bestätigt, bevor die betreffenden Transaktionen in das Ledger aufgenommen werden.

    Für die Verabschiedung des Vorschlags ist laut Cryptonews.net eine Zustimmung von 75 Prozent erforderlich. Das Verfahren soll die Zahl der verarbeitbaren Transaktionen erhöhen, ohne kürzere Slot-Zeiten oder größere Blöcke einzuführen.

    „Linear Leios steigert Cardanos Durchsatz, ohne die Sicherheitsgarantien des Basisprotokolls zu verändern. Die höhere Kapazität soll nach der Aktivierung schrittweise über Protokollparameter freigegeben werden.“

    Cryptonews.net weist zugleich darauf hin, dass Linear Leios nur einen Teil der ursprünglichen Leios-Architektur umsetzt. Eine vollständigere Version erfordere zusätzliche Änderungen und sei deshalb für eine spätere Ära vorgesehen.

    Die erste Phase soll außerdem mehrere Anpassungen für Entwickler und ADA-Staker enthalten. Verschachtelte Transaktionen nach CIP-118 sollen voneinander getrennte Signaturen und Ausführungskontexte innerhalb einer übergeordneten Transaktion ermöglichen. Guard Scripts nach CIP-112 sollen die Gültigkeit einer Transaktion beobachten können, ohne selbst Bestandteil des Vorgangs zu sein.

    • CIP-159 legt die Grundlagen für kontoähnliche Adressen auf Cardano.
    • CIP-181 soll die Pflicht aufheben, vor dem Abheben von Staking-Rewards an einen DRep delegiert zu sein.
    • Die technischen Voraussetzungen für Peras sollen bereits in der ersten Phase eingebaut werden.

    Die zweite Phase betrifft Ouroboros Peras. Die Fertigstellung des Codes ist laut Cryptonews.net für das zweite Quartal 2027 vorgesehen. Peras soll durch ein erneutes Upgrade innerhalb der Dijkstra-Ära aktiviert werden und die bestehende Chain-Selection-Regel von Ouroboros Praos um eine Abstimmungsebene ergänzen.

    Komitees aus Stake-Pool-Betreibern sollen über aktuelle Chain-Spitzen abstimmen. Erreicht eine Spitze ausreichend viele Stimmen, könne das Netzwerk sie früher als endgültig behandeln.

    „Peras verändert nicht, wie Blöcke erzeugt werden. Es verändert, wie schnell das Netzwerk einen Block als unumkehrbar betrachten kann.“

    Beide Phasen müssen zunächst das Preview- und anschließend das Pre-Production-Testnet durchlaufen. Für das Mainnet müssen DReps, Stake-Pool-Betreiber und das Verfassungskomitee der jeweiligen Governance-Aktion zustimmen. Feste Termine für die Mainnet-Releases gibt es deshalb laut Cryptonews.net noch nicht.

    PhasePlanung laut QuelleZiel
    Erste PhaseCode-Fertigstellung im vierten Quartal 2026Mehr Verarbeitungskapazität durch Linear Leios
    Zweite PhaseCode-Fertigstellung im zweiten Quartal 2027Schnellere Finalität durch Peras

    Zusammenfassung: Dijkstra soll Cardano in zwei technischen Schritten weiterentwickeln. Linear Leios fokussiert den Durchsatz, Peras die Geschwindigkeit, mit der Blöcke als endgültig gelten.

    Community-Abstimmung und Amaru-Node

    Börse Express nennt den 11. September 2026 als wichtigen Termin für die Cardano-Community. An diesem Tag soll über eine Verfassungsänderung abgestimmt werden, die den Weg für neue technische Parameter und die Einführung von Dijkstra ebnen soll.

    Die erste Ausbauphase ist laut Börse Express für das vierte Quartal 2026 vorgesehen. Dabei soll Linear Leios sogenannte Endorser-Blöcke einsetzen, um mehr Transaktionen gleichzeitig zu verarbeiten. Komitees zertifizieren diese Blöcke auf Basis ihres Anteils am Netzwerk.

    Parallel dazu soll die alternative Node-Implementierung Amaru Fortschritte machen. Börse Express berichtet, dass Amaru bereits im November 2026 Blöcke im Hauptnetz produzieren soll. FinanzNachrichten.de und AD HOC NEWS nennen ebenfalls November als Zeitpunkt für die Produktion von Mainnet-Blöcken.

    Die technische Entwicklung steht laut Börse Express einer skeptischen institutionellen Stimmung gegenüber. Der Rückzug von Grayscale werde von Marktbeobachtern als Hinweis auf eine geringe Nachfrage nach speziellen Altcoin-Produkten interpretiert. Fortschritte bei der Entwickleraktivität auf Plattformen wie GitHub hätten den Abwärtstrend bislang nicht stoppen können.

    Zusammenfassung: Die Abstimmung über Dijkstra soll am 11. September 2026 stattfinden. Für November 2026 ist die Produktion von Blöcken im Mainnet durch den Amaru Node angekündigt.

    Cardano-Gründer Charles Hoskinson veröffentlicht Anthropies

    Neben den Cardano- und ETF-Meldungen berichtet AD HOC NEWS über ein neues Softwareprojekt von Cardano-Gründer Charles Hoskinson. Das Open-Source-Tool „Anthropies“ soll digitale Wasserzeichen aus KI-generierten Texten entfernen und wurde unter der Apache-2.0-Lizenz auf GitHub veröffentlicht.

    Die Veröffentlichung erfolgte wenige Tage nach der flächendeckenden Aktivierung unsichtbarer Markierungen durch den KI-Entwickler Anthropic für dessen Modell Claude. Anthropies bietet laut AD HOC NEWS die drei Betriebsmodi „Clean“, „Humanize“ und „Orchestrate“.

    Das Werkzeug zielt insbesondere auf Kennzeichnungen, die bei der Nutzung von Claude entstehen. Dazu zählen „Co-Authored-By“-Trailer in Git-Umgebungen sowie Metadaten nach dem C2PA-Standard bei Bildern.

    Technisch werden die Inhalte durch alternative Sprachmodelle neu geschrieben. In der Dokumentation des Repositorys werde ausdrücklich darauf hingewiesen, dass diese Neufassungen nicht durch Claude selbst erfolgen sollten, weil die Wasserzeichen bei der Nutzung desselben Modells erhalten blieben. Erst unmarkierte Drittmodelle ermöglichten demnach eine effektive Bereinigung.

    Hoskinson begründe die Entwicklung unter anderem mit rechtlichen Risiken für Anwender. Wasserzeichen und Metadaten-Trailer könnten komplexe Eigentumsfragen aufwerfen. Zudem sei die Erkennung solcher Markierungen grundsätzlich probabilistisch und daher kein rechtssicherer Beweis für die tatsächliche Autorschaft.

    Anthropic führe unsichtbare Wasserzeichen für sämtliche Ausgaben des Claude-Modells ein. Die Kennzeichnung umfasse Texte und Bilder und werde über die eigene API sowie Plattformen von Partnern wie AWS, Google Cloud und Microsoft Foundry ausgerollt.

    Als technische Grundlage nennt AD HOC NEWS das 2024 von Google DeepMind vorgestellte SynthID-Text-Verfahren. Die Markierungen würden in den Generationsprozess integriert, seien für Menschen unsichtbar und maschinenlesbar. Auch ursprünglich menschliche Texte könnten markiert werden, wenn Claude für Korrekturen, Übersetzungen oder Formatierungen eingesetzt werde.

    Für bereits bestehende Systeme gilt laut AD HOC NEWS eine Übergangsfrist bis zum 2. Dezember 2026. Anthropic aktiviere die unsichtbaren Markierungen seit Anfang August flächendeckend, um den Anforderungen des europäischen Marktes frühzeitig zu entsprechen.

    Zusammenfassung: Anthropies ist eine Open-Source-Software von Charles Hoskinson zur Entfernung bestimmter KI-Markierungen. Das Projekt steht im Zusammenhang mit den Transparenzvorgaben des EU AI Act und der seit Anfang August laufenden Aktivierung unsichtbarer Wasserzeichen bei Claude.

    Einschätzung der Redaktion

    Cardano steht vor einem entscheidenden Praxistest: Technische Fortschritte allein reichen nicht aus, wenn Nutzung, Liquidität und institutionelle Nachfrage schwach bleiben. Die geplanten Upgrades stärken zwar die langfristige Infrastruktur, ihr wirtschaftlicher Wert wird sich jedoch erst durch höhere Aktivität im Netzwerk und eine nachhaltige Nachfrage nach ADA zeigen.

    Der ETF-Rückzug ist deshalb vor allem ein Signal begrenzter kurzfristiger Marktattraktivität, nicht das Ende der institutionellen Perspektive. Wal-Käufe können den Kurs stabilisieren, ersetzen aber keine breite Kapitalzufuhr. Für Cardano bleibt entscheidend, ob Dijkstra, Amaru und der Ausbau des DeFi-Ökosystems messbare Nutzung erzeugen.

    Infobox: Die Technologie entwickelt sich weiter, doch die zentrale offene Frage bleibt die Umwandlung technischer Leistungsfähigkeit in tatsächliche Nachfrage und dauerhaftes Ökosystemwachstum.

    Quellen:

    Hinweis zum Einsatz von Künstlicher Intelligenz auf dieser Webseite

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    Zusammenfassung des Artikels

    Cardano bleibt trotz Wal-Käufen und Dijkstra-Upgrade unter Kursdruck, während fünf ETF-Anträge bestehen und der Grayscale-Rückzug freiwillig war.

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