Veröffentlicht: 09.07.2017

Wer nutzt Bitcoin?

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Wer nutzt Bitcoin?

Bitcoin-Nutzer sollen laut Medienberichten eher männliche, blasse Nerds Mitte 20 sein, auch Kriminelle nutzen wohl bevorzugt diese virtuelle Währung. Hinter dieser weitverbreiteten Meinung stecken allerdings viele Vorurteile. Der jüngste CoinDesk Report hat die Frage etwas genauer untersucht und hierfür über 4.000 Bitcoin-Nutzer rund um den Globus befragt. Der Bericht wollte wissen, wer Bitcoins nutzt und auch, warum viele Menschen sie nicht nutzen.

Bitcoin Nutzer laut CoinDesk Report

Eines stimmt am Urteil über die meisten Bitcoin-Nutzer: Sie sind in der Tat meistens jung und höchst technikaffin. Hier einige Fakten aus der Studie:

  • 60 % der Bitcoin-Nutzer sind höchstens 34 Jahre alt.
  • Über 90 % von ihnen sind Männer.
  • 65,8 % sind weiß, danach folgen die Asiaten.
  • 23,9 % verdienen jährlich zwischen 50.000 und 100.000 US-Dollar, das ist die größte
  • Einkommensgruppe. Nur ~20 % verdienen unter 25.000 Dollar.
  • Rund zwei Drittel aller Befragten stießen im Jahr 2013 auf das Bitcoin-Thema, der Rest kennt es erst seit höchstens einem Jahr. Im Jahr 2013 gab es den ersten großen Preisaufschwung bei der
  • Kryptowährung, sie stieg damals (in nur einem Jahr) von 12 auf 1.000 Dollar.

Die Fakten für den CoinDesk Report wurden allerdings überwiegend in Nordamerika erhoben. Daher ist mindestens ein Fakt mit Vorsicht zu genießen, nämlich die Herkunft der Bitcoin-Nutzer. China und andere asiatische Staaten könnten unterrepräsentiert sein. In Japan etwa wurde der Bitcoin am 01.04.2017 als offizielle Währung zugelassen. Diese muss nun gesetzliche Auflagen erfüllen und dürfte damit sehr vertrauenswürdig erscheinen, sodass es unter den japanischen Handelsunternehmen mit Sicherheit schon bald sehr viele neue Nutzer der Kryptowährung geben könnte.

Bitcoin: Zuspruch in Japan seit dem Frühjahr 2017

Im fernöstlichen Land wächst der Zuspruch zur virtuellen Währung in allen Bereichen, nicht nur im Handel. Touristenstädte mit Kulturgut werben um Bitcoin-Spenden, darunter Hirosaki, wo man mit den Einnahmen 2.600 Kirschblütenbäume erhalten und die Mauern des ortsansässigen Schlosses restaurieren möchte. Internationale Touristen können vom Smartphone aus spenden, wenn dort ein Bitcoin-eWallet installiert ist. Die japanischen Börse für