Wer nutzt Bitcoin?

In Bitcoin, FAQ

Wer nutzt Bitcoin?

Bitcoin-Nutzer sollen laut Medienberichten eher männliche, blasse Nerds Mitte 20 sein, auch Kriminelle nutzen wohl bevorzugt diese virtuelle Währung. Hinter dieser weitverbreiteten Meinung stecken allerdings viele Vorurteile. Der jüngste CoinDesk Report hat die Frage etwas genauer untersucht und hierfür über 4.000 Bitcoin-Nutzer rund um den Globus befragt. Der Bericht wollte wissen, wer Bitcoins nutzt und auch, warum viele Menschen sie nicht nutzen.

Bitcoin Nutzer laut CoinDesk Report

Eines stimmt am Urteil über die meisten Bitcoin-Nutzer: Sie sind in der Tat meistens jung und höchst technikaffin. Hier einige Fakten aus der Studie:

  • 60 % der Bitcoin-Nutzer sind höchstens 34 Jahre alt.
  • Über 90 % von ihnen sind Männer.
  • 65,8 % sind weiß, danach folgen die Asiaten.
  • 23,9 % verdienen jährlich zwischen 50.000 und 100.000 US-Dollar, das ist die größte
  • Einkommensgruppe. Nur ~20 % verdienen unter 25.000 Dollar.
  • Rund zwei Drittel aller Befragten stießen im Jahr 2013 auf das Bitcoin-Thema, der Rest kennt es erst seit höchstens einem Jahr. Im Jahr 2013 gab es den ersten großen Preisaufschwung bei der
  • Kryptowährung, sie stieg damals (in nur einem Jahr) von 12 auf 1.000 Dollar.

Die Fakten für den CoinDesk Report wurden allerdings überwiegend in Nordamerika erhoben. Daher ist mindestens ein Fakt mit Vorsicht zu genießen, nämlich die Herkunft der Bitcoin-Nutzer. China und andere asiatische Staaten könnten unterrepräsentiert sein. In Japan etwa wurde der Bitcoin am 01.04.2017 als offizielle Währung zugelassen. Diese muss nun gesetzliche Auflagen erfüllen und dürfte damit sehr vertrauenswürdig erscheinen, sodass es unter den japanischen Handelsunternehmen mit Sicherheit schon bald sehr viele neue Nutzer der Kryptowährung geben könnte.

Bitcoin: Zuspruch in Japan seit dem Frühjahr 2017

Im fernöstlichen Land wächst der Zuspruch zur virtuellen Währung in allen Bereichen, nicht nur im Handel. Touristenstädte mit Kulturgut werben um Bitcoin-Spenden, darunter Hirosaki, wo man mit den Einnahmen 2.600 Kirschblütenbäume erhalten und die Mauern des ortsansässigen Schlosses restaurieren möchte. Internationale Touristen können vom Smartphone aus spenden, wenn dort ein Bitcoin-eWallet installiert ist. Die japanischen Börse für Kryptowährungen Coincheck unterstützt das Projekt logistisch und technisch. Der japanische Elektronikhändler Bic Camera akzeptiert in seinen Filialen Bitcoin-Zahlungen und wirbt dafür in TV- und Hörfunkspots.

Der japanische Bitcoin-Zahlungsabwickler BitFlyer vermutet einen raschen Aufschwung solcher Aktionen im Verlauf von 2017/2018. Online-Shops dürften womöglich als erste auf den Zug aufspringen. Die Zeitung Yomiuri Shimbun beobachtet den Trend genau und nennt als Beispiel für bislang unbekannte Nutzer von Bitcoin-Zahlungen das Sushi-Restaurant Numazuko Ginza 1st. Dort können die Kunden schon seit 2015 mit Bitcoins zahlen, doch vor April 2017 kam das nur wenige Male pro Monat vor.

Von April bis Mitte Juni 2017 hingegen gab es über 70 solcher Zahlungen. Dabei sind die Krypto-Anwender hauptsächlich Einheimische und nur wenige ausländische Touristen. Junge Japaner von 20 bis 40 Jahren nutzen Bitcoins inzwischen gern im Alltag, weil sie dieser Währung technisch und seit April 2017 auch politisch-juristisch vertrauen. Die Touristen könnten dennoch bald folgen, denn Bitcoin-Zahlungen würden sie finanziell entlasten. Warum ist das so?

Japan als Vorreiter der Bitcoin-Nutzung

Wer als Tourist nach Japan reist, tauscht sein Geld gegen den japanischen Yen mit einer dreiprozentigen Kommissionsgebühr, das ist sehr teuer. Für Bitcoins entfällt diese Gebühr. Das ist technisch gar nicht anders möglich, Bitcoins sind eine Staaten- und Banken unabhängige Weltwährung. Dieser Fakt bewirkt nun in einem Land, das einerseits den Devisenumtausch mit relativ hohen Gebühren belegt (in anderen Staaten: höchstens 1 – 2 %) und andererseits der Bitcoin-Währung einen offiziellen Status verleiht, naturgemäß die Überlegung von Touristen, ob sich nicht das Anlegen und Kapitalisieren eines Bitcoin-eWallets lohnt.

Diese Touristen würden dann auch in ihrer Heimat nach Wegen suchen, die erworbenen Bitcoins für Zahlungen zu nutzen. Die japanische Regierung hätte damit den Weg zur Massenadaption von Bitcoins freigemacht. Sie ging dabei noch einen weiteren, sehr bedeutsamen Schritt: Sie hob ab Juni 2017 die bislang erhobene Mehrwertsteuer auf den Bitcoin-Kauf von 8 % auf.

Das wird den Zuspruch zum Krypto-Zahlungsmittel sehr deutlich beflügeln.

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