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Ein technisches Chaos auf der dezentralen Derivatebörse Paradex hat für Aufregung in der Krypto-Community gesorgt, als der Bitcoin-Kurs zeitweise auf null US-Dollar fiel. Dieser Vorfall führte zu massiven Liquidationen und wirft Fragen über die Stabilität und Sicherheit von dezentralen Plattformen auf. Während Paradex einen Rollback des Blockchain-Zustands ankündigte, warnen Experten vor möglichen Betrugsversuchen und dem Vertrauen der Nutzer in die Plattform. In diesem Pressespiegel beleuchten wir die aktuellen Entwicklungen rund um Bitcoin, von massiven Käufen durch große Anleger bis hin zu kritischen Warnungen von Milliardären und Analysten über die Zukunft der Kryptowährung.
Bitcoin fällt auf null – Chaos auf Paradex
Auf der dezentralen Derivatebörse Paradex kam es zu einer schwerwiegenden technischen Störung, die dazu führte, dass der Bitcoin-Kurs zeitweise auf null US-Dollar fiel. Diese Störung führte zu Massenliquidationen, bei denen Tausende Trades innerhalb von Sekunden liquidiert wurden, bevor der Fehler behoben werden konnte. Paradex bestätigte den Vorfall und kündigte einen Rollback des Blockchain-Zustands an, um den letzten bekannten korrekten Status wiederherzustellen.
Der technische Leiter von Paradex, Clement Ho, erklärte, dass der Chain-Status auf Block 1604710 zurückgesetzt wird, was der Zeitpunkt vor der Wartung ist. Trotz der Wiederherstellungsmaßnahmen wurden Nutzer vor gefälschten Support-Kanälen und Betrugsversuchen gewarnt. Die Plattform ist eine dezentrale Perpetuals-Börse auf Starknet, und es bleibt abzuwarten, wie dieser Vorfall das Vertrauen der Nutzer beeinflussen wird.
„Die Wiederherstellungsmaßnahmen dauern an. Wir können bestätigen, dass alle Benutzergelder SAFU sind“, so Paradex.
Zusammenfassung: Ein technischer Fehler auf Paradex führte zu einem kurzzeitigen Rückgang des Bitcoin-Kurses auf null US-Dollar und zu massiven Liquidationen. Die Plattform hat einen Rollback des Blockchain-Zustands angekündigt, um den Vorfall zu beheben.
Smart Money kauft Bitcoin im Wert von 3,2 Mrd. USD – Steht ein Kursanstieg bevor?
In den letzten neun Tagen haben Bitcoin-Whales und -Shark-Halter Bitcoin im Wert von 3,2 Milliarden USD gekauft, während kleinere Anleger ihren Bestand verringert haben. Diese Entwicklung zeigt laut Santiment „optimale Bedingungen“ für einen möglichen Kursausbruch. Trotz eines Rückgangs um 6,25 Prozent in der letzten Woche und einem Kurs von 89.329 USD, der ein Minus von 3,31 Prozent in den letzten 24 Stunden darstellt, setzen große Anleger auf Nachkäufe.
Die Daten zeigen, dass Wallets mit zehn bis 10.000 BTC in den letzten neun Tagen 36.322 Coins gekauft haben, was einer Steigerung von 0,27 Prozent ihres Bestands entspricht. Im Gegensatz dazu haben Kleinanleger in diesem Zeitraum 132 Coins verkauft, was einem Rückgang von 0,28 Prozent entspricht. Diese Divergenz zwischen großen und kleinen Haltern könnte auf eine langfristig bullische Divergenz hindeuten.
„Optimale Bedingungen für einen Krypto-Ausbruch herrschen, wenn Smart Money sammelt und Kleinanleger verkaufen“, so der Bericht.
Zusammenfassung: Bitcoin-Whales haben in den letzten neun Tagen Bitcoin im Wert von 3,2 Milliarden USD gekauft, während Kleinanleger verkauft haben. Diese Divergenz könnte auf einen bevorstehenden Kursausbruch hindeuten.
Milliardär mit deutlicher Warnung bei Bitcoin – Kurs fällt weiter
Der kanadische Milliardär Frank Giustra hat die Bitcoin-Community vor einem massiven Denkfehler gewarnt. Er betont, dass Bitcoin weit weniger dezentral und sicher sei, als viele Anleger glauben. Giustra weist darauf hin, dass Bitcoin viel einfacher zu beschlagnahmen sei als Gold und verweist auf die Bitcoin-Reserve der US-Regierung, die ausschließlich aus beschlagnahmten BTC besteht.
Er argumentiert, dass BTC-Käufe leichter nachverfolgt werden können und dass Regierungen in Krisenzeiten den Weg des geringsten Widerstands wählen könnten. Giustra sieht Gold weiterhin als den besseren Wertspeicher an, insbesondere angesichts der aktuellen Unsicherheiten, die den Bitcoin-Kurs unter Druck setzen.
„Bitcoin ist viel einfacher zu beschlagnahmen als Gold“, so Giustra.
Zusammenfassung: Milliardär Frank Giustra warnt vor den Risiken von Bitcoin und hebt hervor, dass es weniger sicher ist als Gold. Er sieht Gold als den besseren Wertspeicher in unsicheren Zeiten.
BTC-Halter aufgepasst: Jefferies streicht komplette Position wegen Quantenangst
Christopher Wood, ein Stratege bei Jefferies, hat Bitcoin aus seinem Portfolio gestrichen, da er Bedenken hinsichtlich der Sicherheit durch Quantencomputer hat. Wood warnt, dass Fortschritte im Quantencomputing die Sicherheitsarchitektur von Bitcoin gefährden könnten, was insbesondere für langfristige institutionelle Anleger problematisch sein könnte.
Er hat eine 10-prozentige Bitcoin-Allokation gestrichen und diese durch physisches Gold und Goldminenaktien ersetzt. Woods Entscheidung zeigt, dass Quantencomputing zunehmend in den Mainstream-Investmentprozess einfließt und Bitcoin vor einer technologischen Herausforderung steht.
„Jede Bedrohung für dieses System ist potenziell existenziell“, so Wood.
Zusammenfassung: Jefferies-Stratege Christopher Wood hat Bitcoin aus seinem Portfolio gestrichen, da er Bedenken hinsichtlich der Sicherheit durch Quantencomputer hat. Er ersetzt die Position durch physisches Gold und Goldminenaktien.
Flucht in sichere Häfen: Bitcoin fällt, Gold steigt
Angesichts der jüngsten globalen Entwicklungen und der Zolldrohungen von US-Präsident Donald Trump fliehen Investoren aus Risiko-Assets. Gold hat Rekordstände erreicht, während Bitcoin und andere Kryptowährungen nachgeben. Bitcoin fiel zeitweise unter 92.000 US-Dollar, während der Kryptomarkt um rund 100 Milliarden US-Dollar schrumpfte.
Die Unsicherheit über die Umsetzung der Zölle hat die Märkte nervös gemacht, was zu einem Rückgang der europäischen Futures und US-Aktienindex-Futures führte. Analysten sehen 90.000 US-Dollar als die nächste wichtige Unterstützung für Bitcoin, falls die aktuelle Unterstützung bricht.
„Der Goldrekord zeigt klare Risikoaversion“, so Richard Galvin von DACM.
Zusammenfassung: Aufgrund globaler Unsicherheiten fliehen Investoren in sichere Häfen wie Gold, während Bitcoin und andere Kryptowährungen fallen. Analysten warnen vor einem möglichen Rückgang unter die 90.000 US-Dollar-Marke.
Bitcoin schon im Bärenmarkt? CryptoQuant warnt vor weiterem Kursrutsch
CryptoQuant-Analyst Julio Moreno warnt, dass Bitcoin sich bereits seit November 2025 in einem Bärenmarkt befinden könnte. Der Kurs könnte laut seinen Analysen auf bis zu 56.000 US-Dollar fallen. Der Bull Score Index von CryptoQuant, der Marktbedingungen misst, fiel zuletzt auf null, was den niedrigsten Stand seit Januar 2022 darstellt.
Moreno erklärt, dass der Bruch des gleitenden Ein-Jahres-Durchschnitts eine entscheidende technische Bestätigung für den Bärenmarkt darstellt. Historisch gesehen lagen die Kursverluste in früheren Bärenmarktphasen zwischen 70 und 80 Prozent.
„Bitcoin könnte sich bereits seit Monaten im Bärenmarkt befinden“, so Moreno.
Zusammenfassung: CryptoQuant warnt, dass Bitcoin sich möglicherweise bereits im Bärenmarkt befindet und der Kurs auf bis zu 56.000 US-Dollar fallen könnte. Der Bull Score Index hat den niedrigsten Stand seit Januar 2022 erreicht.
Einschätzung der Redaktion
Der Vorfall auf der Derivatebörse Paradex, bei dem der Bitcoin-Kurs zeitweise auf null fiel, ist ein alarmierendes Signal für die Stabilität und Zuverlässigkeit dezentraler Plattformen. Solche technischen Störungen können das Vertrauen der Nutzer erheblich beeinträchtigen und zu massiven Liquidationen führen, was die Volatilität von Kryptowährungen weiter verstärkt. Die Ankündigung eines Rollbacks ist zwar eine notwendige Maßnahme, jedoch bleibt die Frage, wie nachhaltig das Vertrauen in die Plattform und in Bitcoin als Anlageform bleibt.
Die Käufe von Bitcoin im Wert von 3,2 Milliarden USD durch große Anleger könnten auf eine bullische Marktstimmung hindeuten, jedoch ist die Divergenz zwischen großen und kleinen Anlegern ein Zeichen für Unsicherheit. Während institutionelle Investoren möglicherweise auf langfristige Gewinne setzen, könnten Kleinanleger durch die jüngsten Ereignisse verunsichert sein.
Die Warnungen von Milliardär Frank Giustra und Stratege Christopher Wood bezüglich der Sicherheit von Bitcoin im Kontext von Quantencomputing und der Vergleich zu Gold als sicherem Hafen verdeutlichen, dass Bitcoin nicht nur als Wertspeicher, sondern auch als technologische Herausforderung betrachtet werden muss. Diese Bedenken könnten dazu führen, dass Anleger verstärkt in traditionelle Werte wie Gold investieren, was den Druck auf Bitcoin weiter erhöhen könnte.
Insgesamt zeigt die aktuelle Marktlage, dass Bitcoin vor erheblichen Herausforderungen steht, sowohl in Bezug auf technologische Sicherheit als auch auf das Vertrauen der Anleger. Die Möglichkeit eines Bärenmarktes und die Flucht in sichere Häfen wie Gold könnten die zukünftige Entwicklung von Bitcoin stark beeinflussen.
Quellen:
- Bitcoin kurz bei null – Chaos auf Paradex
- Smart Money kauft Bitcoin im Wert von 3,2 Mrd. USD – Steht ein Kursanstieg bevor?
- Milliardär mit deutlicher Warnung bei Bitcoin – Kurs fällt weiter
- BTC-Halter aufgepasst: Jefferies streicht komplette Position wegen Quantenangst
- Flucht in sichere Häfen: Bitcoin fällt, Gold steigt
- Bitcoin schon im Bärenmarkt? CryptoQuant warnt vor weiterem Kursrutsch













