Veröffentlicht: 26.07.2017

Bitcoin Regulierung – Kann Bitcoin reguliert werden?

Bitcoin Regulierung

Bitcoin Regulierung – Kann Bitcoin reguliert werden?

Die Bitcoin Regulierung ist ein oft diskutiertes Thema, für dessen Erörterung die technischen Hintergründe zu betrachten sind. Das Bitcoin-Protokoll lässt sich ohne das Zusammenwirken aller Nutzer im globalen Netzwerk nicht modifizieren. Diese wiederum wählen selbstständig ihre Software aus. Niemand könnte einer lokalen Autorität spezielle Rechte in diesem Netzwerk gewähren, das funktioniert auf der technischen und administrativen Ebene nicht. Bitcoins wurden ja gerade geschaffen, um solche Versuche zu unterbinden.

Gibt es Möglichkeiten, die Kontrolle zu übernehmen?

Es gibt eine theoretische, aber aufwendige Möglichkeit, wie eine finanzstarke Organisation die Macht im Netzwerk an sich reißen könnte. Das hat aber mit einer Regulierung nichts zu tun, denn diese Organisation würde feindselig handeln, was Staaten offiziell und zu regulatorischen Zwecken nicht unternehmen. Sie könnte eine sogenannte 51 % Attacke starten, wobei sie mit starker Mining Hardware und viel Rechenpower plus Stromkosten die Kontrolle über etwas mehr als die Hälfte aller Transaktionen im Netzwerk übernimmt.

Solche Szenarien wurden schon von den Erfindern der Blockchain für möglich gehalten, sie gelten aber als unwahrscheinlich. Wer so viel Macht besäße, könnte neue Transaktionen blockieren oder rückgängig machen. Die anderen Miner würden sich dem aber entgegenstemmen. Nicht zuletzt hat diese Überlegung nichts mit staatlichem Handeln zu tun, um das es ja bei einer Bitcoin-Regulierung ginge.

Bestehende Regelungen für den Bitcoin

Es ist nicht so, dass Bitcoins heute (2017) vollkommen unreguliert verwendet werden. Viele Staaten haben sogar schon spezielle Regelungen für die Kryptowährung geschaffen oder arbeiten mit Hochdruck daran. Prinzipiell sind Einschränkungen und Regularien möglich, Japan macht das seit April 2017 vor. Seither sind Bitcoins im fernöstlichen Land ein offizielles Zahlungsmittel und unterliegen daher bestimmten finanz- und aufsichtsrechtlichen Regeln.

Solche Regeln können die Stellung der Kryptowährung stärken oder schwächen, in Japan dürfte sie stärker werden. Manche Staaten gehen auch den umgekehrten Weg, sie erließen restriktive Regelungen und erschweren daher die Verbreitung der innovativen Technologie. Allerdings schwächt das auch inländische Unternehmen und Märkte, die Innovationen finden dann in anderen Ländern statt. Staatliche Regulatoren stehen jedoch stets vor enormen Herausforderungen: Sie müssen effiziente Lösungen finden, die eine gewisse staatliche Kontrolle ermöglichen, doch diese Lösungen sollen das Wachstum aufstrebender Unternehmen und Märkte nicht beeinträchtigen.

Japan hat das Problem elegant gelöst. Es wurde extra ein neues Gesetz nicht nur für Bitcoins, sondern für alle Kryptowährungen und deren Anbieter geschaffen. Bitcoins wurden offiziell zum legalen Zahlungsmittel erklärt. Es gelten für sie nun die Regeln wie für jede offizielle Währung: Die Banken, Finanzdienstleister und Börsen müssen bei Geschäften mit Bitcoins staatliche Auflagen erfüllen, was etwa das Abführen einer Quellensteuer auf Sichteinlagen oder das Unterbinden von Geldwäsche beinhaltet. Das neue Gesetz hat seit April 2017 das Vertrauen in die Bitcoins gesteigert.

Japan war schon vorher das Land mit den zweithöchsten Bitcoin-Umsätzen, möglicherweise steigt es nun zum Spitzenreiter auf. Andere Staaten dürften mit ähnlichen Gesetzen folgen. Auch Bitcoin-Börsen werden schon reguliert, so die US-amerikanische Krypto-Börse LedgerX. In China hingegen, wo es sehr viele Bitcoin-Nutzer gibt, wehrt sich die Zentralbank strikt dagegen, das virtuelle Geld als Währung anzuerkennen. Es sei aber durchaus ein Anlagegut wie Gold, wie es in einem Statement der Bank of China hieß. Im US-Staat Illinois kümmert man sich intensiv um die Blockchain-Regulierung, ein spezieller Arbeitskreis kümmert sich darum (Illinois Legeslative-Blockchain and Distributed-Ledger Task Force). Das Finanzministerium des US-Bundesstaates ist extra dem Blockchain-Konsortium R3 beigetreten. Das sind einige Beispiele dafür, wie eine Bitcoin Regulierung aussehen kann.

Bitcoins und Steuern

Wer mit Bitcoins etwas verdient, muss dafür prinzipiell Steuern zahlen. Dem Staat ist es egal, in welcher Währung Geld generiert wird. Allerdings fallen die Steuern erst dann an, wenn das Kryptogeld in den normalen Geldkreislauf gelangt, zum Bezahlen anderer Leistungen verwendet oder in Euro, Dollar oder eine andere Währung zurückgetauscht wird.

Bitcoins auf dem eWallet sieht kein Finanzamt, sie müssen auch de jure nicht versteuert werden. Das ist derselbe Fall wie bei Gewinnen im Zuge des Tradings, die vorerst auf dem Brokerkonto verbleiben. Dort können sie vollkommen steuerfrei liegenbleiben. Erst nach dem Transfer auf das Referenzkonto (Girokonto) fallen Steuern an.

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