News Redaktion Krypto-Magazin · Stand
Ethereum: ETF-Zuflüsse und Wal-Käufe treffen auf wichtige Widerstände
KI-generiertes Bild. Es zeigt keine reale Aufnahme und kein bestimmtes Gerät. Mehr zu unseren Bildern
Inhalt 8 Abschnitte
Ethereum steht im August 2026 zwischen widersprüchlichen Signalen: Während Wale und ETFs Ether akkumulieren und das Glamsterdam-Upgrade neue Kapazitäten verspricht, bleibt der Kurs weit unter seinem Rekordhoch und an wichtigen Widerstandsmarken gefangen. Der Pressespiegel zeigt, welche Faktoren jetzt über die nächste große Bewegung entscheiden könnten.
Ethereum zwischen Akkumulation, ETF-Zuflüssen und entscheidenden Widerstandsmarken
Ethereum steht im August 2026 im Mittelpunkt mehrerer Marktberichte. Während große Wallets und börsengehandelte Fonds Ether akkumulieren, bleibt der Kurs unter wichtigen technischen Marken und deutlich unter dem Rekordhoch aus dem August 2025.
Wale sammeln 1,8 Millionen ETH ein
Wie Wallstreet Online berichtet, haben Wallets mit mehr als 100.000 ETH seit Mitte 2025 rund 1,8 Millionen Ether eingesammelt. Gleichzeitig verkauften Kleinanleger, wodurch sich laut dem Bericht eine deutliche Verschiebung zugunsten großer Marktteilnehmer zeigt.
Am 10. August 2026 wurde Ethereum bei etwa 1.920 Dollar gehandelt. Die Stimmung blieb mit 31 Punkten im Fear and Greed Index vorsichtig. Gegenüber dem Rekordhoch von 4.953 Dollar aus dem August 2025 lag der Kurs damit etwa 61 Prozent niedriger.
| Wert | Angabe |
|---|---|
| ETH-Kurs am 10. August 2026 | etwa 1.920 Dollar |
| Rekordhoch | 4.953 Dollar |
| Fear and Greed Index | 31 Punkte |
| Prognose für August | 1.950 Dollar |
| Prognosespanne | 1.800 bis 2.000 Dollar |
| 100-Tage-EMA | 1.923,8 Dollar |
| 50-Tage-EMA | 1.850 Dollar |
Laut der von FXStreet ausgewerteten Analyse von CryptoQuant schrumpfte der Bestand der Wallets mit 1.000 bis 10.000 ETH von 15,6 Millionen im Januar auf rund 12,9 Millionen Ether. Adressen mit 10.000 bis 100.000 ETH stiegen dagegen auf einen Rekordwert von etwa 19,6 Millionen Ether.
Der 100-Tage-EMA bei 1.923,8 Dollar gilt dem Bericht zufolge als zentrale Hürde. Ein Monatsschluss darüber könnte 2.000 Dollar wieder ins Spiel bringen, während ein Rückgang unter den 50-Tage-EMA bei 1.850 Dollar die Zone um 1.800 Dollar öffnen würde.
Zusammenfassung: Große Adressen erhöhen ihre Ether-Bestände, während Kleinanleger verkaufen. Für die weitere Kursentwicklung gelten 1.923,8 Dollar, 1.850 Dollar und 2.000 Dollar als zentrale Marken.
ETH-ETFs verzeichnen 244,94 Millionen Dollar Zuflüsse
Ein weiterer Bericht von Wallstreet Online stellt die Kapitalzuflüsse in amerikanische Spot-ETFs heraus. In einer Woche flossen demnach netto 244,94 Millionen Dollar in ETH-ETFs, womit die fünfte Woche in Folge frisches Geld in die Produkte gelangte.
Am 6. August wurden Nettozuflüsse von 92,15 Millionen Dollar registriert. Kunden von BlackRock kauften an diesem Tag Ether im Wert von rund 50,3 Millionen Dollar. Zusätzlich zog ein einzelner Wal innerhalb einer Stunde 10.500 ETH im Gegenwert von etwa 20 Millionen Dollar von der Börse OKX ab.
| Entwicklung | Wert |
|---|---|
| Nettozuflüsse in einer Woche | 244,94 Millionen Dollar |
| Nettozuflüsse am 6. August | 92,15 Millionen Dollar |
| BlackRock-Käufe an einem Tag | rund 50,3 Millionen Dollar |
| Abzug von OKX | 10.500 ETH |
| Gegenwert des Abzugs | etwa 20 Millionen Dollar |
Parallel dazu seien die mittleren Gebühren im Ethereum-Hauptnetz von über zwei Dollar Anfang 2024 auf unter zwei Cent gefallen. Der Durchsatz habe sich verdoppelt. BitMine habe seine Kasse auf Ethereum umgestellt und halte inzwischen mehr als 5,7 Millionen ETH.
Trotz dieser Entwicklungen notierte ETH weiterhin unter dem 200-Tage-Durchschnitt bei 2.061 Dollar. Der Bericht nennt 2.000 Dollar als nächstes Kursziel und 1.900 Dollar als Trennlinie nach unten.
Zusammenfassung: ETF-Zuflüsse von 244,94 Millionen Dollar, Käufe durch BlackRock und große Ether-Abflüsse von Börsen treffen auf stark gesunkene Netzwerkgebühren. Der Kurs bleibt dennoch unter dem 200-Tage-Durchschnitt von 2.061 Dollar.
Einjahresvergleich: Investment verliert 55,30 Prozent
finanzen.net berechnet, wie sich ein Ethereum-Investment vom 9. August 2025 bis zum 9. August 2026 entwickelt hätte. Ethereum wurde am 09.08.2025 bei 4.270,19 USD gehandelt.
Wer damals 1.000 USD in ETH investiert hätte, wäre laut der Berechnung im Besitz von 0,2342 Ethereum. Bei einem Ethereum-Wert von 1.908,95 USD am 09.08.2026 hätte die Investition noch einen Wert von 447,04 USD gehabt.
| Datum beziehungsweise Kennzahl | Wert |
|---|---|
| Ethereum-Kurs am 09.08.2025 | 4.270,19 USD |
| Investition | 1.000 USD |
| Bestand | 0,2342 Ethereum |
| Ethereum-Wert am 09.08.2026 | 1.908,95 USD |
| Wert der Investition | 447,04 USD |
| Schwund | 55,30 Prozent |
| 52-Wochen-Tief am 25.06.2026 | 1.564,05 USD |
| 52-Wochen-Hoch am 22.08.2025 | 4.828,99 USD |
Das 52-Wochen-Tief erreichte ETH am 25.06.2026 bei 1.564,05 USD. Das aktuelle 52-Wochen-Hoch lag am 22.08.2025 bei 4.828,99 USD.
Zusammenfassung: Ein Investment von 1.000 USD am 09.08.2025 wäre am 09.08.2026 noch 447,04 USD wert gewesen. Der von finanzen.net ausgewiesene Schwund beträgt 55,30 Prozent.
Glamsterdam soll Ethereum-Kapazität deutlich erhöhen
FinanzNachrichten.de berichtet über das für Ende August erwartete Glamsterdam-Upgrade. Nach Einschätzung vieler Entwickler handelt es sich dabei um die größte Änderung am Basisprotokoll seit dem Merge.
Das Gaslimit soll laut CoinMarketCap von 60 auf 200 Millionen pro Block steigen. Dadurch würde sich die Kapazität der Hauptkette in etwa verdreifachen. EIP-7732 verlagert den Bau der Blöcke in das Protokoll, während EIP-7928 die parallele Verarbeitung von Transaktionen ermöglichen soll.
Die mittleren Gebühren sollen um rund 78 Prozent fallen. Der Kurs notierte am 9. August bei rund 1.914 Dollar und damit unter der Marke von 1.924 Dollar, an der die vergangenen Erholungsversuche laut dem Bericht mehrfach gescheitert waren.
| Kennzahl | Wert |
|---|---|
| Kurs am 9. August | rund 1.914 Dollar |
| Marktkapitalisierung | rund 231 Milliarden Dollar |
| Gaslimit bisher | 60 Millionen pro Block |
| Gaslimit nach Glamsterdam | 200 Millionen pro Block |
| Gebührenrückgang | rund 78 Prozent |
| 100-Tage-Durchschnitt | 1.924 Dollar |
| 50-Tage-Durchschnitt | rund 1.850 Dollar |
| Erwartete Wochenspanne | 1.850 bis 1.975 Dollar |
Für die laufende Woche sah der Bericht eine erwartete Spanne zwischen 1.850 und 1.975 Dollar. Ein Tagesschluss über 1.900 Dollar könnte den Weg in Richtung 1.924 Dollar öffnen, während ein Rückgang unter 1.850 Dollar die Zone bei 1.800 Dollar freilegen würde.
Zusammenfassung: Glamsterdam soll das Gaslimit von 60 auf 200 Millionen pro Block erhöhen und die Gebühren um rund 78 Prozent senken. Charttechnisch bleiben 1.850 Dollar, 1.924 Dollar und 2.000 Dollar entscheidend.
BTC-ECHO: Ethereum Classic bleibt trotz Milliardenbewertung kaum genutzt
BTC-ECHO widmet sich Ethereum Classic und stellt die Bewertung des Netzwerks seiner tatsächlichen Nutzung gegenüber. Zehn Jahre nach der Abspaltung von Ethereum gehört Ethereum Classic dem Bericht zufolge noch immer zu den 70 größten Kryptowährungen der Welt.
Die Marktkapitalisierung wird mit etwa einer Milliarde US-Dollar angegeben. Gleichzeitig liege der Kurs 96 Prozent unter seinem Allzeithoch. Die Netzwerkeinnahmen seien an einem gewöhnlichen Tag auf wenige US-Dollar begrenzt.
Der Artikel fragt, ob das diskutierte Olympia-Upgrade Ethereum Classic noch verändern kann oder ob das Projekt bereits als „toter Coin“ einzustufen ist. Damit stellt BTC-ECHO insbesondere die geringe Nutzung auf der Chain der weiterhin vorhandenen Milliardenbewertung gegenüber.
- Ethereum Classic gehört zu den 70 größten Kryptowährungen der Welt.
- Die Marktkapitalisierung liegt bei etwa einer Milliarde US-Dollar.
- Der Kurs liegt 96 Prozent unter dem Allzeithoch.
- Die Blockchain nimmt an einem gewöhnlichen Tag nur wenige US-Dollar an Gebühren ein.
Zusammenfassung: Ethereum Classic weist laut BTC-ECHO trotz einer Marktkapitalisierung von etwa einer Milliarde US-Dollar nur eine geringe Nutzung und wenige US-Dollar tägliche Netzwerkeinnahmen auf.
FXStreet: Ethereum nähert sich dem 100-Tage-EMA
FXStreet beschreibt Ethereum am Montag mit einer leicht konstruktiven Tendenz. Der Kurs notierte bei 1.918 USD und hielt sich über dem 50-Tage-EMA bei rund 1.864 USD, wurde jedoch weiterhin vom 100-Tage-EMA nahe 1.924 USD begrenzt.
Oberhalb des 100-Tage-EMA liegen laut FXStreet die psychologische und charttechnische Barriere bei 2.000 $ sowie der 200-Tage-EMA bei rund 2.124 $. Auf der Unterseite nennt der Bericht den aktuellen Pivot-Bereich nahe 1.918 $, den 50-Tage-EMA bei rund 1.864 $ und die weiter entfernte horizontale Unterstützung bei 1.385 $.
| Technische Marke | Wert |
|---|---|
| ETH-Kurs | 1.918 USD |
| 50-Tage-EMA | rund 1.864 USD |
| 100-Tage-EMA | nahe 1.924 USD |
| 200-Tage-EMA | rund 2.124 USD |
| Horizontale Barriere | 2.000 $ |
| Horizontale Unterstützung | 1.385 $ |
| RSI | um 56 |
Der RSI um 56 deutete auf ein stetiges, aber nicht überdehntes bullisches Momentum hin. Die MACD-Linie war zwar noch leicht negativ, verbesserte sich jedoch, was laut FXStreet auf einen nachlassenden Abwärtsdruck hindeutet.
Ein Schlusskurs über dem 100-Tage-EMA könnte weitere Gewinne anzeigen. Für Bitcoin meldete FXStreet einen Kurs von 64.973 USD, während XRP bei 1,03 $ notierte und nach einer Korrektur von mehr als 5 % in der Vorwoche leicht zulegte.
Zusammenfassung: Ethereum befindet sich oberhalb des 50-Tage-EMA bei rund 1.864 USD, muss für eine Ausweitung der Gewinne aber den 100-Tage-EMA nahe 1.924 USD überwinden. Darüber liegen 2.000 $ und rund 2.124 $ als weitere Marken.
Einschätzung der Redaktion
Die Entwicklung zeigt ein widersprüchliches Bild: Institutionelle Nachfrage, Akkumulation großer Wallets und technologische Verbesserungen stärken die langfristige Perspektive. Kurzfristig bleibt Ethereum jedoch klar beweispflichtig, solange zentrale Widerstände nicht nachhaltig überwunden sind.
Entscheidend ist daher weniger die bloße Höhe der ETF-Zuflüsse als deren Fähigkeit, den Verkaufsdruck dauerhaft auszugleichen. Das Upgrade kann die Nutzung verbessern, zugleich aber durch niedrigere Gebühren den direkten Gebührenumsatz begrenzen. Für Ethereum Classic verdeutlicht der Vergleich, dass eine hohe Bewertung ohne ausreichende Netzwerknutzung langfristig besonders anfällig ist.
Infobox: Langfristig überwiegen die strukturellen Chancen, kurzfristig dominieren technische Unsicherheit und fehlende Bestätigung durch den Kurs. Eine nachhaltige Erholung setzt eine Rückkehr über die zentralen Widerstandsbereiche voraus.
Quellen:
- Ethereum Prognose 2026: Wale sammeln 1,8 Millionen ETH, doch diese eine Marke stoppt den Ausbruch
- Ethereum News: 245 Millionen Dollar fließen in ETH-ETFs, während die Gebühren um 99 Prozent einbrechen
- Wie viel Wert mit einem Ethereum-Investment von vor 1 Jahr verloren gegangen wäre
- Ethereum Prognose am 9. August 2026, Glamsterdam trifft auf 1.924 Dollar
- Dieses Krypto-Projekt ist Milliarden wert, obwohl es kaum genutzt wird
- Bitcoin, Ethereum, XRP: BTC stabilisiert sich - ETH vor dem Ausbruch
Dieser Beitrag wurde mit Unterstützung von KI erstellt. Mehr dazu
Keine Anlageberatung. Kryptowerte schwanken stark, ein Totalverlust ist möglich. Informieren Sie sich vor jeder Anlage selbst.
Kommentare (1)
Archiv, neue Kommentare sind geschlossen.
-
Anonymous
Ich finde das Bild bei Ethereum gerade ziemlich spannend, aber eben nicht eindeutig bullisch. ETF-Zuflüsse, Wal-Käufe und ein großes Upgrade klingen erstmal nach genau den Zutaten, aus denen normalerweise eine Erholung entsteht. Gleichzeitig hängt der Kurs seit Wochen an diesen bekannten Marken fest und schafft es nicht, sich nachhaltig darüber abzusetzen. Das ist schon ein kleiner Unterschied zwischen „gute Nachrichten vorhanden“ und „der Markt glaubt auch wirklich daran“. Vor allem die 1.924 Dollar wirken momentan wie der Türsteher vor dem Club. Solange Ethereum dort immer wieder abgewiesen wird, bringt es wenig, nur auf die großen Zuflüsse zu schauen. Ein Tagesschluss darüber wäre für mich zwar ein positives Signal, aber selbst dann müsste ETH vermutlich noch die 2.000 und später den Bereich um 2.060 bis 2.120 Dollar überwinden, damit aus einer technischen Erholung mehr wird. Unterhalb von 1.850 Dollar würde sich das Bild dagegen wieder deutlich eintrüben. Dann wären 1.800 Dollar vermutlich schneller Thema, als vielen lieb ist. Die 244,94 Millionen Dollar ETF-Zuflüsse in einer Woche sind natürlich nicht nichts. Auch der Kauf von BlackRock und der Abzug der 10.500 ETH von OKX zeigen, dass durchaus Kapital und Vertrauen im Markt vorhanden sind. Aber solche Zahlen wirken immer beeindruckender, wenn man sie isoliert betrachtet. Entscheidend ist doch, ob diese Nachfrage dauerhaft anhält und ob sie groß genug ist, den Verkaufsdruck aus anderen Bereichen aufzufangen. Der Kurs hat trotz dieser Meldungen kaum reagiert, und genau das macht mich etwas vorsichtig. Bei den Walen ist es ähnlich. Dass große Adressen 1,8 Millionen ETH eingesammelt haben, kann ein Zeichen für langfristiges Vertrauen sein. Es kann aber auch bedeuten, dass sich die Bestände nur innerhalb weniger großer Akteure verschieben. Außerdem weiß niemand, wann diese Wale wieder verkaufen. Große Wallets haben den Vorteil, nicht auf jeden kleinen Rücksetzer reagieren zu müssen, aber sie können bei einer späteren Gewinnmitnahme auch ordentlich Bewegung in den Markt bringen. Deshalb würde ich Wal-Käufe nicht automatisch mit einem baldigen Kursanstieg gleichsetzen. Glamsterdam klingt technologisch jedenfalls deutlich interessanter als die üblichen Marketing-Schlagzeilen. Mehr Kapazität, parallele Verarbeitung und niedrigere Gebühren sind für Nutzer und Anwendungen grundsätzlich gut. Allerdings sehe ich bei den Gebühren auch den Haken: Wenn die Nutzung nicht gleichzeitig stark wächst, sinkt eben der direkte Gebührenumsatz. Ein billigeres und leistungsfähigeres Netzwerk ist langfristig wahrscheinlich attraktiver, kurzfristig lässt sich daraus aber nicht zwingend ein höherer ETH-Preis ableiten. Der Vergleich mit Ethereum Classic ist in dem Zusammenhang gar nicht so nebensächlich. Eine hohe Marktkapitalisierung allein sagt eben wenig darüber aus, ob ein Netzwerk tatsächlich gebraucht wird. Wenn täglich nur ein paar Dollar an Gebühren anfallen, ist die Milliardenbewertung schwer zu begründen. Ethereum hat im Gegensatz dazu ein viel größeres Ökosystem, aber auch hier muss sich zeigen, ob die technische Weiterentwicklung am Ende mehr echte Aktivität und nicht nur bessere Kennzahlen auf dem Papier bringt. Was mich persönlich am meisten nachdenklich macht, ist der Rückgang von über 4.000 auf unter 2.000 Dollar innerhalb eines Jahres. Wer am Hoch eingestiegen ist, sitzt trotz aller positiven Nachrichten auf einem ziemlich großen Verlust. Das sollte man nicht einfach mit „langfristig denken“ wegwischen. Viele Anleger verkaufen gerade deshalb, weil sie irgendwann die Geduld verlieren oder Liquidität brauchen. Diese Verkäufe können die Akkumulation der großen Adressen noch eine ganze Weile überlagern. Mein Fazit wäre deshalb: fundamental gibt es bei Ethereum durchaus Gründe für Optimismus, charttechnisch ist aber noch nichts gewonnen. Erst über 1.924 beziehungsweise 2.000 Dollar würde ich von einer echten Verbesserung sprechen. Bis dahin bleibt es eher eine Bodenbildungs-Story mit einigen guten Argumenten, aber ohne endgültige Bestätigung. Wer schon investiert ist, braucht vermutlich weiterhin Geduld und sollte sich nicht von jeder ETF-Meldung in Euphorie versetzen lassen.