Veröffentlicht: 09.01.2018

Gefährliche Malware – Cryptojacking

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Seit Herbst letzten Jahres treten immer mehr Fälle von Cryptojacking auf. Dabei handelt es sich um sogenannte Malware, die sich hinter Websites oder Apps verbergen kann. Eine Malware ist beispielsweise Coinhive, die seit dem Release von Monero Coin ihr Unwesen treibt. Betroffene Smartphones und Computer verlieren Rechnerleistung und laufen heiß.

Worum es bei Cryptojacking geht

Seit dem Release der Kryptowährung Monero Coin tritt dieses Problem auf. Die Kryptowährung bietet das Feature, dass sie schon mit einem Low-Budget Equipment, wie etwa mit einem Smartphone oder einem herkömmlichen Computer, gemined werden kann. Des Weiteren sind Daten bei Monero vollständig verschlüsselt, sodass nicht herauszufinden ist, wer der jeweilige Miner ist. Diese Privatsphäre durch Verschlüsselung soll den Nutzern eigentlich ein besonderes Gefühl der Sicherheit geben. Nun lauert das Cryptojacking an jeder Ecke. Der Übeltäter ist aber nicht Monero selbst. „Coinhive“ ist ein Programm, welches ursprünglich als Imageboard entwickelt wurde. Darauf sollte Content in Form von Bildern und Videos im Reddit- oder 9GAG-Stil veröffentlicht werden. Die Seite wurde jedoch indiziert. Niemand weiß, wer genau hinter Coinhive steckt. Der Programmierer scheint jedoch seinen Spaß daran zu haben, anderen zu schaden.

Coinhive

Lädt ein Nutzer eine „infizierte“ App herunter oder besucht eine solche Website, ist das verwendete Gerät ebenfalls infiziert. Die Geräte können überhitzen, weil der Prozessor heiß läuft. Des Weiteren wird die Akkuleistung enorm verkürzt. Was Betroffene nicht wissen, ist, dass durch ihr Gerät gerade Monero Coins gemined werden. In Zukunft könnten noch mehr Miner dazu verführt werden, fremde Rechenleistung zu klauen, um Monero Coins zu minen. Programme wie Coinhive sind der Grund dafür, warum Kryptowährungen schnell in Verruf geraten. Vor allem, weil durch vollständige Anonymität illegale Geschäfte abgewickelt werden können.

Es gibt allerdings auch schon einige Gegenreaktionen auf diese Problematik. „Malwarebytes“ hat einige Seiten gesperrt, auf denen Coinhive versteckt integriert wurde. Allzu lukrativ ist das Mining von Monero Coin ohnehin noch nicht, der Kurswert liegt gerade einmal bei etwa 400 USD pro Coin.

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