Veröffentlicht: 19.03.2018

Manager des Florida Department of Citrus wegen Krypto-Mining verhaftet

Ein Manager der staatlichen Regulierungsbehörde für den Zitrusmarkt in Florida wurde in der vergangenen Woche verhaftet. Grund dafür war die Verwendung staatlicher Ressourcen für Mining-Prozesse. Nun drohen ihm bis zu 15 Jahre Haft für diese Straftat.

Florida Department of Citrus

Die Behörde beschäftigt sich mit der Regulierung der Zitrusindustrie im US-Staat Florida. Zentrale Aufgaben dieser sind unter Anderem die Überprüfung des Marktes, sowie Forschung in diesem Gebiet. Angestellte dieser Behörde sind Beamte des Staates Florida. Matthew McDermott ist 51 Jahre alt. Er arbeitet als IT-Manager bei der Behörde. Durch seine Anstellung hatte er Zugang zu einer Purchasing-Karte der Institution, sowie zu Ressourcen, die zum Krypto-Mining benötigt werden.

Er benutzte die Purchasing-Karte zum Einkauf von Mining-Equipment in Höhe von 22.000 USD. Davon kaufte er unter anderem 24 GPU-Prozessoren. Nachdem die Stromkostenrechnung der Behörde um 41% des bisherigen Verbrauches stieg, wurden Generaldirektoren darauf aufmerksam. Sie untersuchten den Sachverhalt, dessen Spuren zu McDermott führten. Die Direktoren informierten unmittelbar die Strafverfolgungsbehörden des Staates. Seither ist der IT-Manager angeklagt und wurde verhaftet. Oftmals wird in der Öffentlichkeit behauptet, dass Beamte selten in Schwierigkeiten geraten, wenn sie private und öffentliche Handlungen nicht voneinander trennen. Dieser Fall zeigt, dass solche Handlungen keinesfalls als Kavaliersdelikt behandelt werden.

Die Strafverfolgungsbehörde fand heraus, dass McDermott einem Mining-Pool angehörte. Bisher konnte sie nicht herausfinden, wie viel Ertrag aus den Miningprozessen erwirtschaftet hat. Er wurde mit dem Vorwurf schweren Diebstahls unmittelbar festgenommen. Aktuell wird er im Polk County Gefängnis festgehalten. Die Konsequenzen seiner Handlungen sind fatal. Handlungen dieser Art werden mit bis zu 15 Jahren Haft oder 15 Jahren auf Bewährung verurteilt. Des Weiteren könnte ihm eine Geldstrafe in Höhe von 10.000 USD blühen.

Die Regulierungsbehörde ist froh, dass dieser Fall strafrechtlich verfolgt wird. Sie vertritt eine absolute Null-Toleranz-Politik, wenn es um solche Zuwiderhandlungen geht.

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