Was ist die Blockchain?

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Was ist die Blockchain?

Beim Handel mit Kryptowährungen wird oft von der Blockchain gesprochen. Anleger fragen sich daher: Was ist die Blockchain und wofür ist sie so wichtig? Es handelt sich hierbei um eine dezentrale Datenstruktur, welche als Grundlage der digitalen Währungen dient. Die Dezentralität drückt sich auch in der Bezeichnung als “Distributed Ledger Technology” aus, welche die Finanzindustrie für die Blockchain verwendet. Diese Technologie zeichnet sich durch drei wichtige Kennzeichen aus:

  • Dezentralität
  • Transparenz
  • Unveränderlichkeit

Der Reiz der Kryptowährungen

Anhänger der virtuellen Währungen schwören auf deren Unabhängigkeit vom Zentralbanksystem, vor allem politische Idealisten halten das aktuelle Bankensystem für sehr problematisch. Immerhin liegt die Kontrolle über unser Geld in den Händen der mächtigen Banken. Dabei geht es nicht allein um ethische Grundsätze, sondern vor allem um die Sicherheit und Vertrauenswürdigkeit des etablierten Geldsystems.

Man traut den Banken nicht unbedingt zu, dass sie ihre Daten perfekt schützen, von fragwürdigen geldpolitischen Entscheidungen einmal ganz abgesehen. Nicht zuletzt sind es Menschen, die in den Geldhäusern auf unsere Finanzdaten zugreifen. Eigentlich sollen das nur autorisierte Personen sein, doch wer garantiert das? Die Kryptowährungen mit ihren absolut dezentralen Strukturen schaffen hierzu ein Pendant, sie beseitigen die Gefahren und Unklarheiten des klassischen Finanzsystems. Für ihre Funktionsweise ist als technische Grundlage die Blockchain erforderlich.

Und was ist die Blockchain?

Als Rückgrat von Bitcoins und fast allen anderen digitalen Währungen ist die Blockchain ein offen einsehbares Buch mit dem Vermerk aller Krypto-Transaktionen. Dieses Hauptbuch existiert nicht zentral, sondern als sogenannte Nodes auf vielen Computern. Dort wird es mit jeder Transaktion aktualisiert. Einer zentralen Autorität bedarf es für die Verwaltung nicht, dafür sorgen die dezentrale Ablage sowie der Mining-Prozess, den es aber nicht bei jeder Blockchain geben muss. Technisch ist die Blockchain eine Kette von Transaktionsblöcken.

Die Transaktionsdaten werden wie die Glieder einer Kette miteinander verknüpft, zu Blöcken zusammengefasst und auf ihre Gültigkeit überprüft. Dann erfolgt im Proof of Work das Anknüpfen an die bisherige Blockchain. Das Proof of Work ist sehr energieaufwendig. Wer es zu Zwecken des Betrugs unterwandern wollte, müsste hierfür sagenhafte Strom- und Hardwarekosten aufwenden, die sich nicht lohnen.

Es müssen hierbei Rechenaufgaben gelöst werden, welche sehr viel Kapazität erfordern. Dieser Aufwand sichert die Transaktionen ab. Ein anderer Ansatz wäre Proof of Stake, hierbei sind nicht Rechenkapazitäten, sondern Anteile (Coins oder Tokens) an der Kryptowährung ausschlaggebend.

Blockchain-Anwendungen

Die reine Anwendungsmöglichkeit als Finanztransaktionsbuch hat die Blockchain inzwischen hinter sich gelassen. Man kann mit ihr auch Smart Contracts abwickeln. Das sind in Programmcodes eingebettete Verträge für verschiedenste Prozessanwendungen. Die Ausführung der Smart Contracts können die Anwender in Echtzeit verfolgen. Die Blockchain führt damit den Open-Source-Gedanken logisch zur Open Execution fort. Daher gibt es mehrere Antworten auf die Frage: Was ist die Blockchain? Wer sich für Kryptowährungen interessiert, betrachtet sie nur als technische Basis für das Vorhandensein des virtuellen Geldes und für den Handel damit.

Doch andere sensible Daten etwa zur Gesundheit oder zum Grundbesitz lassen sich damit ebenso sicher verwalten. Gerade Grundbücher dürften von dieser Technologie sehr profitieren, hier kommt es auf die “ewige” Speicherung der Daten an. Entsprechend interessiert sind Unternehmen und Staaten an dieser Technologie. Sie bietet die sichere Datenspeicherung, Transparenz und Effizienzsteigerung. Prozesse lassen sich damit innerhalb einer sicheren Infrastruktur automatisieren, während die Gefahr der Datenmanipulation drastisch sinkt oder gänzlich schwindet.

Das leuchtet sofort ein: Was so sicher ist, dass es dem Geldverkehr dient, kann für jede andere Datenspeicherung bedenkenlos verwendet werden. Diese Aussichten finden Institutionen und Firmen äußerst reizvoll. Einträge im Blockchain-Verzeichnis sind nicht mehr zu löschen oder zu ändern, sie können ewig nachvollzogen werden.

Gibt es nur eine Blockchain?

Keinesfalls. Der Begriff steht für die Technologie und die verschiedenen Anwendungen gleichermaßen. Eine Behörde wird dabei eine andere Blockchain als die Bitcoin-Blockchain verwenden, welche die Öffentlichkeit am stärksten wahrnimmt. Die Entstehungsgeschichten der Bitcoins und der Blockchain sind tatsächlich eng miteinander verknüpft, denn nur diese Technologie ermöglicht online das Versenden von Werten. Sie ist sicher genug für die nötige Infrastruktur, auf der Kryptowährungen basieren.

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