Veröffentlicht: 06.07.2017

Wer ist Satoshi Nakamoto: Die moderne Jagd nach Mr.X

Die moderne Jagd nach Mr.X

Kaum ein anderer Name hat in der digitalen Welt so viel Aufsehen erregt, wie der Name Satoshi Nakamoto. Die Identität ist bis heute nicht eindeutig geklärt, sein Werk allerdings Millionen von Menschen bekannt. Der Name steht für die Erfindung des Bitcoin-Protokolls. Erstmalig veröffentlichte er das Protokoll im November 2008 in einem sogenannten Whitepaper. Für die Veröffentlichung nutzte er allerdings nicht seine Identität, sondern eine verschlüsselte E-Mail-Adresse. Rückschlüsse auf seine Person waren somit nicht möglich. Im Jahr darauf entwickelte er einen ersten Bitcoin-Client. Bis zum Jahresende 2010 kommunizierte er über das Internet mit der anhängigen Community. Anschließend tauchte er in den Untergrund ab. Die Frage, wer ist Satoshi Nakamoto, konnte nie beantwortet werden. Im Frühjahr 2011 veröffentlichte er noch ein Statement, aus dem hervorgeht, dass er sich nunmehr anderen Dingen widmen möchte. Während seiner Arbeit in einem Open Source Team vermied er alles, um persönliche Daten von sich in der Öffentlichkeit bekannt zu geben. Die Kommunikation erfolgte ausschließlich über das Internet.

Japanischer Name: Ablenkungsmanöver oder wahrer Hinweis?

Es gibt keinerlei Hinweise, dass Satoshi Nakamoto tatsächlich ein Japaner ist, mit Ausnahme des Namens. Der Vorname „Satoshi“ kann mit „klar denkend“ übersetzt werden. Der Wortteil „Naka“ bedeutet etwa „Beziehung oder innen“. Eine Übersetzung von „Moto“ lautet „Gründung oder Herkunft“. Längst hat die Community versucht, die wahre Identität des Begründers von Bitcoin anhand dieser fragmentarischen Wortteile herauszufinden. Bei der Übersetzung wird allerdings auch deutlich, dass es sich wohl um ein Synonym handeln dürfte, da die Wortsilben auf die Gründung des Bitcoinsystems hindeuten. Ein großes Problem ist allerdings, dass die einzelnen Wortbestandteile bei der Übersetzung vom japanischen ins deutsche mehrere Bedeutungen haben können. Das einzige, was eindeutig aus dem Namen hervorgeht, ist die Tatsache, dass es sich um eine männliche Person handeln wird. Eine hunderprozentige Sicherheit gibt es aber nicht. Es könnte sich selbst verständlich auch um eine Frau, eine Gruppierung von mehreren Personen oder um ein anderes Wesen handeln.

Um den Mythos Satoshi Nakamoto ranken sich viele Gerüchte

Wenn eine Identität nicht abschließend geklärt werden konnte, sind verschiedene Theorien nicht weit entfernt. Es war der New Yorker Staatsbürger Joshua Davis, der erstmalig vorgegeben hatte, die wahre Identität zu kennen. Laut seiner Aussage handelt es sich bei Satoshi Nakamoto in Wirklichkeit um Michael Clear, ein aus Dublin stammender Student der Kryptographie. Seine These begründete er mit der genauen Analyse sämtlicher schreiben, die von Nakamoto verfasst worden sind. Das gesammelte Werk umfasst immerhin mehr als 80.000 Worte, die er im Hinblick auf sprachliche Hinweise untersuchte. Letztendlich hat er seine eigene Theorie aber selbst widerlegt, da er auch den finnischen Soziologen Vili Lehdonvirta zwischenzeitlich für den wahren Mister Nakamoto hielt. Beide von ihm vermuteten Personen haben unmittelbar auf die Aussagen reagiert und die Identität nicht bestätigt. Eine weitere Vermutung wurde von Adam Penenberg aufgestellt, der einen Zusammenschluss von mehreren Personen hinter dem Namen erkannt haben wollte. Dabei handelte es sich um Charles Bry, Vladimir Oksman und Neal King. Gestützt hat er seine These, weil er die einzelnen Wortphrasen in einer Suchmaschine eingegeben hatte, und so auf die drei Personen gestoßen ist. Diese wiederum haben die Verdächtigung umgehend dementiert. Andere Behauptungen gingen dazu über, Martii Malmi, Jed McCaleb, Professor Shinchi Mochizuki, Dorian S. Nakamoto oder Michael Peirce seien der moderne Mister X. Alle diese Unterstellungen konnten nicht bestätigt werden, auch wenn einige dieser Personen tatsächlich an der Entwicklung von Bitcoin beteiligt gewesen sind. Die Community tappt bis heute weiterhin im Dunkeln, und es bleibt abzuwarten, ob die Identität jemals aufgeklärt wird.

Bekannte Fakten über Satoshi Nakamoto

Obwohl die Identität von Satoshi Nakamoto bislang unbekannt geblieben ist, gibt es einige Fakten über den Erfinder des Bitcoin-Systems, die definitiv bestätigt werden können. Frühere Weggefährten haben in ihren Interviews mitgeteilt, dass es sich um eine sehr penible Person handelt. Dies spiegelt sich auch in seiner Entwicklung wieder. Das System hat er bis ins letzte Detail durchdacht. Ein konventioneller Softwareingenieur dürfte eine derartige Kodierung nicht vorgenommen haben. Des Weiteren ist bekannt, dass er einer der ersten gewesen ist, die selbst Blocks geschöpft haben. Insgesamt hat er mehr als 1 Million Bitcoin angesammelt. Bei der Umrechnung ist zu beachten, dass der Kursschwankungen unterliegt. Sein Vermögen beträgt daher umgerechnet etwa 1 Milliarde $. Wie er derzeit tätig ist, ist nicht bekannt. Fürsorglich hat er sein Werk an Gavin & Co vermacht, um sich anderen Aufgaben zu widmen.

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