Veröffentlicht: 29.05.2018

40 Millionen Ponzi-Scheme in China

Die chinesischen Strafverfolgungsbehörden deckten ein Ponzi-Scheme auf, was einen Wert von 40 Millionen Euro aufwies. Das Ponzi-Scheme wurde als Blockchain-Projekt ausgegeben. 

In der Provinzhauptstadt Jinan in Shangdong, China, wurden zehn Verdächtige festgenommen. Ihnen wird vorgeworfen, ein 40 Millionen Euro Ponzi-Scheme aufgebaut zu haben. Sie betrieben seit 2017 eine namenlose e-Commerce-Plattform, die vorgab eine Peer-to-Peer-Plattform auf Blockchain-Basis zu sein. Um die Plattform zu finanzieren, erzeugten sie unter Investoren ein enthusiastisches Klima. Dabei stellten sich die Betrüger als Unternehmen dar, das die Blockchain-Technologie verwendet, um Big Data zu verarbeiten. Alles in allem wurde das Unternehmen als sehr erfolgversprechend hingestellt. Die Polizei in Jinan stellte fest, dass sich unter den Betrugsopfern eine hohe Dichte an Studenten aus der Region befinden.

Nachdem die Betrüger die Plattform gründeten, entwickelten sie ein Hierarchiesystem, das aus fünf Stufen besteht. Für jede weitere Stufe mussten Investoren ein wenig mehr zahlen. Dabei wurden Investoren mit einem Rabatt-System gelockt. Bei jedem weiteren angeworbenen Investoren sollten Investoren einen Rabatt erhalten. Für jede weitere Stufe wurde den Investoren gesagt, dass sie eine angemessene Rendite erhalten werden. Dabei wurde ihnen mitgeteilt, die Renditen in Unternehmensanteilen und Dividenden zu erhalten. Die Polizei von Jinan entdeckte jedoch das Ponzi-Scheme. Es stellt sich die Frage, ob Investoren eine Entschädigung erhalten werden.

Ponzi-Scheme unter dem Deckmantel der Blockchain-Technologie

Die e-Commerce-Plattform in Jinan ist kein Einzelfall. In China wurden vermehrt Betrugssysteme unter dem Deckmantel der Blockchain-Technologie entdeckt. Im April 2018 wurde beispielsweise die falsche Blockchain-Plattform DBTC in Xi’an, der Hauptstadt von Shaanxi, entdeckt. Die Betrüger erbeuteten mit der Plattform ganze 13 Millionen US-Dollar. Eine etwas größere Ermittlung gegen OneCoin endete in der Verhaftung von 120 Personen und 98 Anklagen. Den Entwicklern wird vorgeworfen 2,3 Milliarden US-Dollar erbeutet zu haben. Die Sorge um Scams und Pyramiden-Systeme ist nicht unbegründet. Fälle wie diese zeigen auf, dass es notwendig ist, einen transparenten Umgang mit den jeweiligen Behörden des Landes zu pflegen, um derartige Betrugsausmaße zu vermeiden.

Quelle:

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