Veröffentlicht: 23.03.2018

Mastercard wird Kryptowährungen unterstützen, wenn Regierungen mitziehen

Die Mastercard Incorporated ist eine der größten Gesellschaften für Debit- und Kreditkarten. Das Mastercard Incorporated wurde 1966 gegründet und hat seinen Sitz in Purchase, USA. Jährlich macht das Unternehmen einen Umsatz von knall 12,5 Milliarden US-Dollar. Jetzt äußerte sich der Co-Präsident von Mastercard für die asiatische Region, Ari Sakar, erneut über die Adaption von Kryptowährungen.

Wie bereits berichtet, äußerte sich Ari Sakar bereits vor einiger Zeit positiv über Kryptowährungen. Obwohl die Unternehmensleitung letztes Jahr eine ablehnende Haltung gegenüber Kryptowährungen einnahm, ist sieht der heutige Stand anders aus. Mastercard wird Kryptowährungen unterstützen, wenn sie von Regierungen entwickelt, reguliert und unterstützt werden. Mastercard wird jedoch keine Kryptowährung handhaben, welche vollständig anonym sind. Eine weitere Voraussetzung besteht in der Einhaltung der rechtlichen Regulierungen verschiedenster Regierungen.

Ari Sakar bestätigt dadurch einen bereits eingeschlagenen Unternehmenskurs. Im Oktober 2017 bezeichnete der CEO von Mastercard, Ajay Banga, Kryptowährungen als Schrott. Es sei außerdem eine Verschwendung „globaler Ressourcen“ nicht-staatliche Kryptowährungen zu betreiben. Staatliche Kryptowährungen hingegen werde Mastercard unterstützen und ein Vorreiter auf diesem Gebiet sein. Ein Pilot-Projekt in Japan bestätigt die Aussage. In Japan können Nutzer deiner Mastercard Bitcoins auf der eigenen Kreditkarte aufbewahren. Die Verwendung der Kryptowährung unterliegt jedoch den Regulierungen der japanischen Regierung. Im Februar änderten sowohl Mastercard als auch VISA die eigene Position zu Kryptowährungen. Beide Gesellschaften sehen in der Verwendung von Kryptowährungen einen Vorteil gegenüber herkömmlichen Transaktionen. Infolge dessen mussten Käufer von Kryptowährungen, zusätzlich zur herkömmlichen Transaktionsgebühr, für Kryptowährungen fünf Prozent mehr zahlen.

Mastercard wird Kryptowährungen nur unterstützen, wenn sie rechtlichen Regulierungen folgen und nicht anonym sind.

Kryptowährungen verändern die Finanzwelt

Kryptowährungen bieten durch die dezentrale Organisationsform und die kryptografische Verschlüsselung einen Vorteil gegenüber Fiatwährungen. Zusätzlich können Kryptowährungen nahezu in Echtzeit transferiert werden. Dabei sind die Transaktionsgebühren im Vergleich zu Fiatwährungen gering. Es ist nur logisch, dass die beiden größten Kreditkartenanbieter weltweit diese Innovation nicht außer acht lassen wollen. Es sieht so aus, als wollten sie Kryptowährungen zu ihrem Vorteil nutzen. Wie viele andere Institutionen auch, lehnt Mastercard die Blockchain-Technologie nicht ab. Die Gesellschaft investierte bereits viel Geld in die Blockchain-Technologie.

Quelle:

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