Edward Snowden auf Bitcoin 2019 Konferenz

08.07.2019 13:00 328 mal gelesen Lesezeit: 3 Minuten 0 Kommentare

Thema in Kurzform

  • Edward Snowden sprach per Videokonferenz auf der Bitcoin 2019 Konferenz über Datenschutz und finanzielle Freiheit.
  • Er betonte die Wichtigkeit von privaten Transaktionen und unterstützte die Entwicklung von Technologien, die die Anonymität von Coin-Nutzern schützen.
  • Snowden kritisierte öffentliche Ledger, die die Transaktionshistorie aller Nutzer einsehbar machen, und sprach sich für mehr Privatsphäre in der Blockchain-Technologie aus.

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„Bitcoin ist freies Geld“

Edward Snowden ist auf der diesjährigen Bitcoin 2019 Konferenz in San Francisco als Gastredner aufgetreten. Dabei wurde der 36 Jahre alte Whistleblower per Videochat zugeschaltet. In seiner Rede setzte sich der ehemalige Geheimdienst-Mitarbeiter für mehr Privatsphäre ein. Dies gelte insbesondere für Finanzgeschäfte. Der Bitcoin erfülle diese Voraussetzungen teilweise, da die Kryptowährung von keiner Regierung gesteuert wird.

Anonymität steht im Vordergrund

Laut Edward Snowden müssen sich die Bürger aktiv für ihre Privatsphäre einsetzen. „Über die letzten zehn Jahre haben technologische Neuerungen die Überwachung von Menschen großflächig möglich gemacht.“ Durch die stetige Entwicklung des Internets hinterlassen viele User sensible Daten beim Browsen und im schlimmsten Fall auch beim Online-Banking. Snowden ergänzt, dass es „bei Privatsphäre um [...] Schutz“ gehe und man „eine freie und offene Gesellschaft“ schützen müsse.

Vor- und Nachteile von Edward Snowdens Auftritt auf der Bitcoin 2019 Konferenz

Pro Contra
Stärkung der Bitcoin-Community durch den Auftritt einer prominenten Persönlichkeit Potentielle politische Kontroversen durch seine Beteiligung
Förderung des Dialogs über Privatsphäre und digitale Rechte Mögliche Ablenkung vom primären Fokus der Konferenz auf technologische Innovationen
Förderung von Diskussionen über die Rolle von Kryptowährungen für die individuelle Freiheit Risiko von negativen Assoziationen aufgrund seiner Whistleblower-Aktivitäten

Snowden über Bitcoin Kriminalität

Snowden über Bitcoin Kriminalität

Immer wieder wird dem Bitcoin nachgesagt, dass die Kryptowährung hervorragend für kriminelle Machenschaften missbraucht werden kann. Snowden kontert: „Natürlich gibt es auch Kriminelle, die Bitcoin nutzen. Es gibt allerdings eine große Menge mehr Krimineller, die den US-Dollar nutzen.“

Bitcoin nicht privat genug

Der Bitcoin erfüllt zwar viele Kriterien, welche bei FIAT Währungen vergeblich gesucht werden, allerdings müsse die Privatsphäre langfristig gestärkt werden. „Der Mangel an Privatsphäre ist eine existenzielle Bedrohung für Bitcoin. Es ist der einzige Schutz, den Benutzer vor politischer Veränderung haben.“ Allerdings könne der Bitcoin mit dem richtigen Wissen weiterhin verschlüsselt benutzt werden. „Wenn Sie wissen, wie das System funktioniert, können Sie immer noch Privatsphäre haben“, führte Snowden an.

Krypto-Börsen in der Pflicht

Krypto-Börsen in der Pflicht

Der Whistleblower, der mittlerweile im russischen Exil lebt, geht weiterhin auf die Pflicht der Börsen ein: „Wenn man sich tatsächlich mit großen Börsen wie Coinbase beschäftigt, wollen sie sich nur selbst schützen. Sie entlarven dich, sie schließen dein Konto und behalten dein Geld.“ Krypto-Börsen müssen die Privatsphäre und Identität der Kunden demnach besser schützen.

Snowden benutzt Bitcoin

In dem Interview verriet Edward Snowden zudem, dass er seine Dokumente und Informationen seit 2013 ausschließlich im Austausch gegen Bitcoin tausche. Dauerhaft sieht Snowden die Kryptowährung ZCash (ZEC) als „interessanteste“ alternative Kryptowährung. Die Kryptowährung Zcash wurde 2016 kreiert und legt als sogenannter „privacy coin“, höchste Priorität auf die Privatsphäre des Nutzers. Mithilfe der Zcash-Technologie können Absender und Empfänger ihr Geld bei Bedarf anonym auf der Zcash-Blockchain transferieren. Zudem können die Transaktionsbeträge einer Überweisung leicht verschlüsselt werden.

Snowdens Leben in Russland

Snowdens Leben in Russland

Seit dem 1. August 2013 erhält der gebürtige US-Amerikaner Asyl in Russland und lebt dort mittlerweile mit seiner Freundin Lindsay Mills. Nach eigenen Angeben führt Snowden in Russland ein ganz normales Leben. In der russischen Öffentlichkeit erhielt Snowden schnell den Spitznamen „Das Phantom von Moskau“, da er strengt abgeschirmt von der Öffentlichkeit lebt. Snowden selbst gibt an, dass er keine Kreditkarten nutze und sein Privatleben so weit wie möglich geheimhalten möchte. Sein Exil gilt noch bis 2020.


Häufig gestellte Fragen zum Blogbeitrag "Edward Snowden auf Bitcoin 2019 Konferenz"

Wer ist Edward Snowden und warum ist er wichtig für die Bitcoin Konferenz?

Edward Snowden ist ein ehemaliger Geheimdienstmitarbeiter, der bekannt ist für seine Enthüllungen über die weltweite Internet-Überwachung durch amerikanische Sicherheitsbehörden. Seine Präsenz bei der Bitcoin Konferenz ist signifikant, weil er sich für Datenschutz und Internetfreiheit einsetzt, Themen, die im Zentrum der Bitcoin-Philosophie stehen.

Was wurde bei der Bitcoin 2019 Konferenz diskutiert?

Die Bitcoin 2019 Konferenz deckte eine Vielzahl von Themen ab, einschließlich neuer Technologien in der Bitcoin-Community, Diskussionen über Kryptowährung und Recht, und die Zukunft von Bitcoin und andere digitale Währungen.

Wie ist Edward Snowden mit Bitcoin verbunden?

Edward Snowden hat mehrfach seine Unterstützung und Nutzung von Bitcoin geäußert. Er sieht Bitcoin und andere Kryptowährungen als Werkzeuge zur Wahrung der Privatsphäre und Freiheit im digitalen Zeitalter.

Was war Snowdens Botschaft auf der Konferenz?

Während der Konferenz betonte Snowden die Wichtigkeit der Privatsphäre für die Freiheit und betonte, dass Technologien wie Bitcoin dazu beitragen können, die Kontrolle über persönliche Daten wieder den Individuen zu geben.

Warum ist Privatsphäre wichtig in Bezug auf Bitcoin?

Privatsphäre ist ein grundlegender Aspekt von Bitcoin. Sie ermöglicht es den Usern, Transaktionen zu tätigen, ohne ihre Identität preiszugeben und minimiert das Risiko von Überwachung und Zensur.

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Zusammenfassung des Artikels

Edward Snowden hat auf der Bitcoin 2019 Konferenz dafür plädiert, die Privatsphäre insbesondere bei Finanzgeschäften zu schützen, und hat dafür vor allem auf die Eigenschaften des Bitcoin als nichtsteteure Kryptowährung hingewiesen. Er selbst nutzt Bitcoin, um sein Exil in Russland besser geheimhalten zu können.

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Nützliche Tipps zum Thema:

  1. Versuchen Sie, die Hauptpunkte der Präsentation von Edward Snowden zu identifizieren und zu verstehen. Es ist wahrscheinlich, dass er einige tiefe Einblicke in die Welt der Kryptowährungen und der Privatsphäre geben wird.
  2. Seien Sie offen für neue Ideen und Konzepte, die während der Konferenz präsentiert werden. Snowden ist bekannt für seine radikalen Ansichten und es könnte einige Überraschungen geben.
  3. Verfolgen Sie die Diskussionen und Debatten nach der Präsentation. Diese können Ihnen helfen, die verschiedenen Perspektiven auf die Themen zu verstehen, die während der Konferenz behandelt wurden.
  4. Überprüfen Sie Ihre eigenen Ansichten über Bitcoin und andere Kryptowährungen im Licht dessen, was während der Konferenz präsentiert wurde. Es könnte einige interessante neue Ansätze geben, die Ihre Meinung ändern könnten.
  5. Informieren Sie sich nach der Konferenz weiter über die Themen, die behandelt wurden. Es ist immer gut, auf dem neuesten Stand zu bleiben, besonders in einem sich so schnell entwickelnden Feld wie Kryptowährungen.