Veröffentlicht: 20.07.2017

Ist Bitcoin Mining profitabel?

Einleitung

Ist Bitcoin Mining profitabel? Bitcoin Mining ist am heimischen Rechner durchaus möglich, doch hierfür sind hohe Anschaffungen nötig. Viele User entscheiden sich daher für das Cloudmining.

Dabei können die Benutzer Rechenkapazitäten mieten und damit digitale Währungen minen. Bei den Cloudmining Anbietern kauft der Kunde die Rechenleistung über ein Webinterface. Eine eigene Hardware ist damit nicht mehr nötig. Die Mining-Power wird für eine gewisse Laufzeit gemietet. Die Bezahlung erfolgt einmalig im Voraus, dafür erhält der User die gemietete Rechenkapazität. Die Frage, ist Bitcoin Mining profitabel über den Cloudanbieter, hängt von mehreren Einflüssen ab.

Ist Bitcoin Mining profitabel hinsichtlich der finanziellen Aspekte?

Die Cloudminer können durchaus gut verdienen, wenn der Kurs des Bitcoins zuvor deutlich angestiegen ist. Sollte er auf einem hohen Niveau verharren oder weiter steigen, können die geschürften Bitcoins zu einem hohen Preis am Ende der Laufzeit verkauft werden. Wichtig sind die Kriterien, nach denen der Kunde den Cloudminer auswählt. Dieser sollte seine Struktur und seine Geräte nachweisen, damit nicht der Verdacht entsteht, es würde sich um ein Schneeballsystem handeln. Auch sollte er nicht zu viel an Gewinn versprechen, das muss unseriös wirken. Die Laufzeit müssen Miner mit Bedacht wählen. Der Bitcoin-Kurs wird sich verändern, er kann steigen oder fallen. Bislang steigt er zwar überwiegend (Stand: Sommer 2017), doch das kann sich auch wieder ändern.

Was ist die Mining Difficulty?

Viele Interessenten fragen sich: Ist Bitcoin Mining profitabel bezüglich der Mining Difficulty? Das ist die zunehmende Schwierigkeit der Mining-Berechnungen. Sie wird durch die Kapazität bestimmt, welche alle Miner zusammen in das Netzwerk einspeisen. Auf lange Sicht steigt sie, was gewollt ist. Das bedeutet neben erhöhten technischen Aufwendungen, dass der Blockreward sinkt. Beim Bitcoin (nicht bei allen anderen Kryptowährungen) ist eine Halbierung (sogenanntes Halving) in gewissen Abständen vorgesehen. Wann ein Blockhalving stattfindet, lässt sich nur schätzen. Zu beachten sind beim Cloudmining auch versteckte Kosten wie Strom und Gebühren. Inwieweit sich das Bitcoin Mining unter Berücksichtigung all dieser Faktoren lohnt, lässt sich hier berechnen.

Vertragsgestaltung beim Cloudmining

Die Anbieter haben ihre Verträge unterschiedlich gestaltet. Sie verkaufen ihre Rechenleistung in Vielfachen von Hashes pro Sekunde, in der Regel als Kilo-, Mega-, Tera- oder Peta-Hashes. Je höher ein Hash-Wert ist, desto höhere Ausschüttungen gibt es auch. Doch auch mit niedrigen Hash-Werten sind schon erste Ausschüttungen möglich. Die Erfolgsbeteiligung des Kunden erfolgt prozentual. Einige Anbieter schütten gewonnene Bitcoins pro Tag aus, andere jede Woche. Der Kunde muss hierfür natürlich eine Bitcoin-Wallet-Adresse angeben.

Einige Interessenten beschleicht Unbehagen, wenn sie länger auf eine Auszahlung warten sollen. Das ist prinzipiell nicht von der Hand zu weisen, ein Cloudmining-Anbieter könnte natürlich in die Insolvenz schlittern. Dennoch entscheiden sich inzwischen die meisten privaten Schürfer für das Cloudmining, denn profitables Bitcoin Mining ist am eigenen Rechner zumindest in Deutschland nur schwer möglich – die Stromkosten sind einfach zu hoch. Hinzu kommt die teure Hardware, die gelegentlich erneuert werden muss.

Diese Umstände machen natürlich auch den Cloudmining-Anbietern das Geschäft nicht gerade leicht. Sie kalkulieren knapp und betreiben oft riesige Server-Farmen in Regionen mit günstigem Strom. Gleichzeitig bieten sie ihre Rechenpower immer günstiger an, der harte Wettbewerb zwingt sie dazu. So kostete beim Anbieter Genesis Mining 1,0 TH/s im Dezember 2015 noch 380 US-Dollar, im Juli 2016 waren es nur noch 170 Dollar und im Januar 2017 gar nur noch 150 Dollar.

Fazit: Lohnt sich noch das Bitcoin Mining?

Über einen Cloud-Anbieter lohnt sich Bitcoin Mining aktuell noch, es ist also sinnvoll. Interessenten müssen neben den Konditionen der Anbieter stets auch den Bitcoin-Kurs im Auge behalten. Nach einem kleinen Einbruch ist er am 20. Juli 2017 (Zeitpunkt dieser Betrachtung) immerhin wieder auf 2.600 Dollar gestiegen, möglicherweise geht es weiter deutlich aufwärts. Wenn sich der Aufwärtstrend fortsetzt, dann ist Bitcoin-Mining auf jeden Fall sinnvoll.

Bitcoin verdienen mit Masternodes bereits ab 0.015 BTC - Für Einsteiger

Empfehlung für Einsteiger: Der Masternode Pool Club PoolNode ist der kleine Bruder der Firma GetNode. PoolNode ermöglicht seinen Mitgliedern eine Beteiligung an einem einzigartigen Masternode Pool der bereits über 100 Bitcoin groß ist. Durch ein aktives Management des Pools und ständigen Zukauf neuer Masternodes erzielt PoolNode sehr gute Ergebnisse. Bei GetNode kann man ab einer Beteiligung von 0.2 Bitcoin mitmachen, bei PoolNode bereits ab 0.015 BTC.

Bitcoin verdienen mit Masternodes

Empfehlung der Redaktion Der Masternode Pool Club GetNode ist der einzige Anbieter seiner Art. GetNode ermöglicht seinen Mitgliedern eine Beteiligung an einem einzigartigen Masternode Pool der bereits über 100 Bitcoin groß ist. Durch ein aktives Management des Pools und ständigen Zukauf neuer Masternodes erzielt GetNode sehr gute Ergebnisse. Hier findest du weitere Informationen zum Unternehmen und ein Erfahrungsbericht.

Newsletter
jede Woche die neuesten Artikel und exklusive Insights von Kryptomagazin

 
Weitere Artikel zum Thema

Was für dich die Bitcoin Dominance bedeutet…

Bitcoin Dominanz auf über 60 %
Stablecoins
Was sind Stablecoins und wie sie funktionieren?
bakkt
Was ist Bakkt und was es für den Bitcoin bedeuten könnte?

Was wäre wenn, der Bitcoin auf 3000$ fallen würde?
Kryptowährung
Kryptowährung

5 Kommentare

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.