Ist Bitcoin Mining profitabel?

28.02.2022 12:02 598 mal gelesen Lesezeit: 3 Minuten 0 Kommentare

Thema in Kurzform

  • Bitcoin Mining kann profitabel sein, wenn die Hardware effizient ist und die Stromkosten niedrig sind.
  • Die Profitabilität hängt stark vom aktuellen Bitcoin-Kurs und der Mining-Schwierigkeit ab.
  • Cloud Mining und Mining Pools können die Chancen auf Gewinn für individuelle Miner erhöhen.

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Einleitung

Ist Bitcoin Mining profitabel? Bitcoin Mining ist am heimischen Rechner durchaus möglich, doch hierfür sind hohe Anschaffungen nötig. Viele User entscheiden sich daher für das Cloudmining.

Dabei können die Benutzer Rechenkapazitäten mieten und damit digitale Währungen minen. Bei den Cloudmining Anbietern kauft der Kunde die Rechenleistung über ein Webinterface. Eine eigene Hardware ist damit nicht mehr nötig. Die Mining-Power wird für eine gewisse Laufzeit gemietet. Die Bezahlung erfolgt einmalig im Voraus, dafür erhält der User die gemietete Rechenkapazität. Die Frage, ist Bitcoin Mining profitabel über den Cloudanbieter, hängt von mehreren Einflüssen ab.

Die besten Mining Anbieter auf einen Blick

» Infinity Hash

Aus unserer Sicht aktuell der beste Mining Provider am Markt. Mit dem Community Konzept beteiligt man sich an einem komplett von Profis verwalteten Mining Pool. Ein Teil der Erträge werden für Ausbau und Wartung genutzt. Bisher nirgends so sauber gelöst gesehen wie hier.

» Hashing24

Ein bekanntes und etabliertes Cloud Hosting Unternehmen. Bei gutem Einstieg und in einer guten Marktphase kann mit etwas Geduld sicher auch ein guter ROI erzeugt werden. Leider sehen wir die Laufzeiten als ein großes Manko.

Ist Bitcoin Mining profitabel hinsichtlich der finanziellen Aspekte?

Die Cloudminer können durchaus gut verdienen, wenn der Kurs des Bitcoins zuvor deutlich angestiegen ist. Sollte er auf einem hohen Niveau verharren oder weiter steigen, können die geschürften Bitcoins zu einem hohen Preis am Ende der Laufzeit verkauft werden. Wichtig sind die Kriterien, nach denen der Kunde den Cloudminer auswählt. Dieser sollte seine Struktur und seine Geräte nachweisen, damit nicht der Verdacht entsteht, es würde sich um ein Schneeballsystem handeln. Auch sollte er nicht zu viel an Gewinn versprechen, das muss unseriös wirken. Die Laufzeit müssen Miner mit Bedacht wählen. Der Bitcoin-Kurs wird sich verändern, er kann steigen oder fallen. Bislang steigt er zwar überwiegend (Stand: Sommer 2017), doch das kann sich auch wieder ändern.

Was ist die Mining Difficulty?

Viele Interessenten fragen sich: Ist Bitcoin Mining profitabel bezüglich der Mining Difficulty? Das ist die zunehmende Schwierigkeit der Mining-Berechnungen. Sie wird durch die Kapazität bestimmt, welche alle Miner zusammen in das Netzwerk einspeisen. Auf lange Sicht steigt sie, was gewollt ist. Das bedeutet neben erhöhten technischen Aufwendungen, dass der Blockreward sinkt. Beim Bitcoin (nicht bei allen anderen Kryptowährungen) ist eine Halbierung (sogenanntes Halving) in gewissen Abständen vorgesehen. Wann ein Blockhalving stattfindet, lässt sich nur schätzen. Zu beachten sind beim Cloudmining auch versteckte Kosten wie Strom und Gebühren. Inwieweit sich das Bitcoin Mining unter Berücksichtigung all dieser Faktoren lohnt, lässt sich hier berechnen.

Vertragsgestaltung beim Cloudmining

Die Anbieter haben ihre Verträge unterschiedlich gestaltet. Sie verkaufen ihre Rechenleistung in Vielfachen von Hashes pro Sekunde, in der Regel als Kilo-, Mega-, Tera- oder Peta-Hashes. Je höher ein Hash-Wert ist, desto höhere Ausschüttungen gibt es auch. Doch auch mit niedrigen Hash-Werten sind schon erste Ausschüttungen möglich. Die Erfolgsbeteiligung des Kunden erfolgt prozentual. Einige Anbieter schütten gewonnene Bitcoins pro Tag aus, andere jede Woche. Der Kunde muss hierfür natürlich eine Bitcoin-Wallet-Adresse angeben.

Einige Interessenten beschleicht Unbehagen, wenn sie länger auf eine Auszahlung warten sollen. Das ist prinzipiell nicht von der Hand zu weisen, ein Cloudmining-Anbieter könnte natürlich in die Insolvenz schlittern. Dennoch entscheiden sich inzwischen die meisten privaten Schürfer für das Cloudmining, denn profitables Bitcoin Mining ist am eigenen Rechner zumindest in Deutschland nur schwer möglich - die Stromkosten sind einfach zu hoch. Hinzu kommt die teure Hardware, die gelegentlich erneuert werden muss.

Diese Umstände machen natürlich auch den Cloudmining-Anbietern das Geschäft nicht gerade leicht. Sie kalkulieren knapp und betreiben oft riesige Server-Farmen in Regionen mit günstigem Strom. Gleichzeitig bieten sie ihre Rechenpower immer günstiger an, der harte Wettbewerb zwingt sie dazu. So kostete beim Anbieter Genesis Mining 1,0 TH/s im Dezember 2015 noch 380 US-Dollar, im Juli 2016 waren es nur noch 170 Dollar und im Januar 2017 gar nur noch 150 Dollar.

Fazit: Lohnt sich noch das Bitcoin Mining?

Über einen Cloud-Anbieter lohnt sich Bitcoin Mining aktuell noch, es ist also sinnvoll. Interessenten müssen neben den Konditionen der Anbieter stets auch den Bitcoin-Kurs im Auge behalten. Nach einem kleinen Einbruch ist er am 20. Juli 2017 (Zeitpunkt dieser Betrachtung) immerhin wieder auf 2.600 Dollar gestiegen, möglicherweise geht es weiter deutlich aufwärts. Wenn sich der Aufwärtstrend fortsetzt, dann ist Bitcoin-Mining auf jeden Fall sinnvoll.


Häufig gestellte Fragen zum Thema: Ist Bitcoin Mining profitabel?

Was bedeutet Bitcoin Mining?

Bitcoin Mining bezeichnet den Prozess, bei dem neue Bitcoins geschaffen und Transaktionen verifiziert werden. Es handelt sich um einen kritischen Prozess für das Bitcoin-Netzwerk, der hohe Rechenleistungen erfordert.

Warum ist Bitcoin Mining profitabel?

Bitcoin Mining kann unter den richtigen Umständen profitabel sein. Die Hauptkosten sind die Anschaffung und der Betrieb von leistungsstarken Computern. Falls der Wert von Bitcoin diese Kosten übersteigt, kann der Miner einen Gewinn erzielen.

Wie hoch sind die Kosten für Bitcoin Mining?

Die Kosten für Bitcoin Mining können stark variieren, abhängig von Faktoren wie der Art der verwendeten Hardware, den lokalen Stromkosten und der Schwierigkeit des Minings im Bitcoin-Netzwerk.

Ist Bitcoin Mining immer noch profitabel in 2022?

Ob Bitcoin Mining im Jahr 2022 noch profitabel ist, hängt von vielen Faktoren ab, einschließlich der aktuellen Marktpreise, der Hardwarekosten und der Stromkosten. Es ist wichtig, diese Faktoren sorgfältig zu berücksichtigen, bevor man mit dem Mining beginnt.

Wie kann ich den Profit von Bitcoin Mining berechnen?

Es gibt mehrere Online-Rechner, die Ihnen helfen können, die Rentabilität von Bitcoin Mining zu berechnen. Sie müssen Informationen wie Ihre Hardware-Kosten, Stromkosten und die aktuelle Schwierigkeit des Minings eingeben, um eine Schätzung zu erhalten.

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Zusammenfassung des Artikels

Bitcoin Mining über Cloudanbieter ist im Bezug auf den wirtschaftlichen Aspekt profitabel, vor allem, wenn der Kurs des Bitcoins vorher gestiegen ist. Allerdings sollte die Auswahl des Cloudminers mit Bedacht erfolgen und auch verschiedene Einflüsse mit einkalkuliert werden.

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Die besten Bitcoin Mining Anbieter auf einen Blick

» Infinity Hash

Aus unserer Sicht aktuell der beste Mining Provider am Markt. Mit dem Community Konzept beteiligt man sich an einem komplett von Profis verwalteten Mining Pool. Ein Teil der Erträge werden für Ausbau und Wartung genutzt. Bisher nirgends so sauber gelöst gesehen wie hier.

» Hashing24

Ein bekanntes und etabliertes Cloud Hosting Unternehmen. Bei gutem Einstieg und in einer guten Marktphase kann mit etwas Geduld sicher auch ein guter ROI erzeugt werden. Leider sehen wir die Laufzeiten als ein großes Manko.

Nützliche Tipps zum Thema:

  1. Informiere dich über die aktuellen Kosten und den Ertrag von Bitcoin Mining, bevor du mit dem Mining beginnst.
  2. Prüfe die Energiekosten in deinem Gebiet, da das Mining von Bitcoin viel Strom verbraucht.
  3. Betrachte verschiedene Mining Hardware Optionen und ihre Effizienz. Eine effizientere Hardware kann deine Gewinne erhöhen.
  4. Behalte den Bitcoin Kurs im Auge. Wenn der Kurs hoch ist, können auch die Gewinne aus dem Mining steigen.
  5. Berücksichtige mögliche Risiken wie Schwankungen im Bitcoin Preis und technische Schwierigkeiten beim Mining.