Veröffentlicht: 04.08.2017

Was passiert wenn alle Bitcoins erschaffen sind?

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Was passiert wenn alle Bitcoins erschaffen sind?

Bevor alle Bitcoins erschaffen sind, dauert es noch Jahrzehnte. Denn im System Bitcoin ist festgelegt worden, dass 21 Millionen Bitcoins erschaffen werden können. Da ein Bitcoin durch das Lösen einer komplizierten Rechenaufgabe erschaffen wird und im Prinzip der Lösungsweg oder einer der Lösungswege dieser Rechenaufgabe ist und da die Rechenaufgaben sowie die damit verbundenen Lösungswege immer komplizierter werden, wird es mit fortschreitender Zeit immer schwerer, neue Bitcoins zu generieren. Bis die 21-Millionen-Marke erreicht ist, dürfte das Jahr 2100 schon lange Vergangenheit sein.

Was aber passiert, wenn der Bitcoin Nummer 21 Millionen tatsächlich irgendwann generiert worden sein sollte? Stellen wir uns diesbezüglich erst einmal die Frage, was bisher stets passiert ist, wenn es um die Währungen vor den Cryptowährungen ging.

Was passiert, wenn zuwenig Geld im Umlauf ist, jedoch mehr Geld benötigt wird?

In einem solchen Fall wird ganz einfach neues Geld gedruckt. Genauer gesagt ist es ganz einfach, hier die Druckerpresse anzuwerfen. Jedoch ist es weitaus problematischer, diesbezüglich eine leichtfertige Entscheidung zu treffen, ohne die möglichen Folgen zu bedenken. Denn wird zuviel Geld gedruckt, so verlieren die Geldscheine und Geldmünzen an Wert. Das bedeutet, dass dann mehr Geld ausgegeben werden muß, um Produkte des täglichen Lebens, Luxusgüter und anderes zu erstehen. Dies ist ein Vorgang, der auch als Inflation bekannt ist. Eine schleichende Inflation erleben wir bereits, was Währungen wie den US-Dollar und den Euro betrifft. Gerät eine solche schleichende Inflation außer Kontrolle, so wird daraus unter ungünstigen Umständen eine gallopierende Inflation. Einfache Güter und Dienstleistungen kosten dann irgendwann Millionen und einige Zeit später bricht das gesamte Wirtschafts- und Währungssystem zusammen. Derartige Fälle sind aus der deutschen Geschichte aus den Jahren 1924 und 1948 bekannt und hingen mit den Entwicklungen rund um die beiden Weltkriege zusammen. Aber auch international gab und gibt es viele Beispiele.

Kann dies auch beim Bitcoin passieren?

Im Prinzip nein! Was bedeutet, dass in der gegenwärtig genutzten Software zur Generierung von Bitcoins eine Obergrenze von 21 Millionen unwideruflich festgelegt ist. Ist diese Grenze erreicht, so ist es gegenwärtig nicht möglich, auch nur einen weiteren Bitcoin zu generieren. Eine derartige Programmierung wurde extra eingerichtet, um die Gefahr einer Inflation, wie sie beim herkömmlichen Geld besteht, von vornherein auszuschließen.

Ändert sich diesbezüglich an der Programmierung nichts, so wird sich an der Anzahl von Bitcoins, die im System im Umlauf sind, nichts mehr ändern. Der Wert eines Bitcoins wird sich einzig und allein nach Angebot und Nachfrage bezüglich dieser Cryptowährung richten. Und da auch öfter Bitcoins verloren gehen (zum Beispiel durch vergessene Passwörter) dürfte die Nachfrage eher in Richtung des positiven Bereiches tendieren und der Bitcoin sogar noch wertvoller werden.

Allerdings heißt „Im Prinzip nein!“ auch „Sag niemals nie!“ So war die Blockchain, bisher auf Blöcke festgelegt, die lediglich 1 MB groß sein durften. Da dies infolge stetig zunehmender Transaktionen jedoch zu wenig ist, wurde Anfang August einiges an der Blockchain geändert. Weitere Änderungen im System soll es im November geben. Die 21-Millionen-Marke sowie die gesteigerten Schwierigkeitsgrade der Rechenaufgaben und der Lösungswege werden jedoch nicht angetastet, da sie, wie oben bereits dargelegt, der Kern für die Akzeptanz und für den Wert eines Bitcoins sind. Nicht angetastet bleiben diese Dinge wohl in den nächsten Jahren und Jahrzehnten. Was die fernere Zukunft dann bringt, vermögen allerdings nur Hellseher zu prophezeihen.

Sollten demzufolge die Bitcoins aber zu knapp werden, so kann der Nutzer immer noch auf andere Cryptowährungen, wie zum Beispiel Ethereum, umsteigen.

Was ist Ethereum?

Die Frage „Was ist Ethereum?“ läßt sich damit beantworten, dass es noch viele weitere bedeutende Cryptowährungen außer dem Bitcoin gibt. Diese sind so ähnlich wie der Bitcoin aufgebaut und benutzen ebenfalls die Blockchaintechnologie. Jedoch gibt es zwischen diesen Cryptowährungen auch Unterschiede. Ethereum ist eine dieser anderen Cryptowährungen sowie zudem eine, die nach dem Bitcoin mit einem der höchsten Werte gehandelt wird. Sind die Kapazitäten des Bitcoins erreicht, so gewinnen Ethereum und andere Cryptowährungen weiter an Bedeutung.

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1 Kommentar

  • Avatar Richard schreibt:

    Der Artikel suggeriert, daß hier die Frage „Was passiert wenn alle Bitcoins erschaffen sind?“ beantwortet wird. Wer rechnet dann die Integrität der Blockchain nach, wenn er nichts mehr davon hat? Wer hält solcherart das System ohne Gegenleitung am Leben? Leider Fehlanzeige. Weiß es der Auto selbst nicht?

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