Veröffentlicht: 04.08.2017

Das Bitcoin ABC

Bitcoin ABC

Bitcoin ABC – Einführung

Das Bitcoin ABC soll Ihnen helfen, die wichtigen Fakten rund um das Thema Bitcoin kurz und knapp zu erfassen.
Wir bezahlen unsere Einkäufe im Supermarkt mit Bargeld, der Kredit- oder ec-Karte. Bestellen wir die Waren aus dem Internet, so führen wir Überweisungen per Online-Banking durch, nutzen die Kreditkarte oder greifen auf PayPal zurück.

Alle Zahlungen haben einen gemeinsamen Nenner – sie basieren auf dem zentralen Währungssystem. Wir bezahlen entweder mit US-Dollar, Yen, Euro oder einer anderen Landeswährung. Die Währungen werden durch die örtlichen Banken oder den jeweiligen Staat kontrolliert und verwaltet – sie sind zentralisiert. Die bekannteste Kryptowährung, die nicht von einer zentralen Kontrollstolle abhängig ist, heißt Bitcoin. Doch auch wenn die Kryptowährung in aller Mund ist, so stellt sich doch die Frage, ob der Handel mit Bitcoin für Anfänger geeignet ist?

Bitcoin ABC – Ein Blick in die Vergangenheit

Das Währungssystem wurde im Jahr 2009 von Satoshi Nakamoto erfunden und in Umlauf gebracht. Dabei basiert das dezentrale Bitcoin-System auf der gleichnamigen Währung – die Einheit wird in Bitcoin dargestellt. Interessant ist vor allem die Tatsache, dass es nur eine begrenzte Menge gibt: 21 Millionen. Bitcoins können in jede andere Währung umgerechnet werden – heute entspricht ein Bitcoin rund 2.050 Euro (2.300 US-Dollar). Die Einheiten werden in XBT oder BTC angegeben; es gibt aber auch Unter-Einheiten wie Millibitcoin (mBTC), Microbitcoin (µBTC) oder auch Satoshi (100 Satoshis sind ein µBTC).

Bitcoin ABC – Die Bitcoin Grundlagen

Bitcoins sind die Geldeinheit der Kryptowährung; Bitcoin beschreibt hingegen das gesamte Währungssystem. Das System, das ist auch die Besonderheit, besteht aus einem User-Netzwerk – also aus Empfängern und Sendern. Die Transaktionen werden aufgezeichnet – hier spricht man von der Blockchain. Dabei handelt es sich um eine Textdatei, in der alle Transaktionen eingetragen werden. Für die Eintragungen sind sie Nutzer des Systems verantwortlich. Heutzutage werden Bitcoins auch in Online-Shops akzeptiert – so können Bestellungen bei Dell, Steam oder Microsoft mit der Kryptowährung bezahlt werden. Es gibt auch einige Geschäfte, die die digitale Währung akzeptiert.

Da es sich um eine eigenständige und somit vollwertige Währung handelt, können Bitcoins auch direkt an der Börse gehandelt werden. Jeder Mensch kann Bitcoins kaufen. Das macht den Bitcoin für Anfänger interessant, da nur ein Bitcoin-Wallet – also das virtuelle Portemonnaie – und ein Zugang zur Handelsplattform benötigt werden. Da die Bitcoin-Kurse weiter nach oben klettern, spekulieren viele Anleger mit dem großen Geld. Für andere Menschen ist Bitcoin eine „Krisenwährung“ geworden; vor allem in Südamerika, Indien und China interessieren sich immer mehr Menschen für die Kryptowährung, da sie einerseits dem Regime nicht mehr vertrauen, andererseits Angst vor einer Abwertung der Landeswährung haben. Weiter zum Thema Bitcoin ABC Ablauf.

Bitcoin ABC – Der Ablauf

Bitcoin ist, wie bereits erwähnt, eine Kryptowährung. Das liegt an dem Umstand, weil alle Transaktionen anonym sind. So wird nicht der Name des Users verwendet – es gibt nur eine verschlüsselte Bitcoin-Adresse. Jeder User kann mehrere Adressen besitzen und diese in der Bitcoin-Wallet verwalten. Da für den Empfang von Bitcoins auch die eigene Bitcoin-Adresse veröffentlicht wird, gibt es zu jeder Adresse einen „Private Key“. Dabei handelt es sich um eine Art PIN – er dient in weiterer Folge der Verifizierung von Transaktionen und muss, wie auch der PIN des Online-Banking-Zugangs, geheim gehalten werden. Die Private Keys und Bitcoin-Adressen werden von der Bitcoin Wallet oder dem Bitcoin-Client generiert und in weiterer Folge verwaltet.

Die Transaktionen werden in der Blockchain gespeichert. Da hier alle Informationen vorzufinden sind, kann man sich derartige Aufzeichnungen wie einen ewig langen Kontoauszug vorstellen. Der Unterschied zum Kontoauszug? Es gibt keine zentrale Instanz, die die Richtigkeit überprüft – am Ende sind die User für die Dokumentation zuständig. Haben also Sender und Empfänger eine Transaktion abgeschlossen, wird ein Dritter hinzugefügt, der die Richtigkeit überprüft und bestätigt.

Bitcoin ABC- Was muss beachtet werden?

Der Prozess, bei dem die neuen Transaktionen verifiziert und in weiterer Folge in sogenannte Blöcke übertragen werden, die sodann ein Teil der Blockchain werden, ist besonders rechenaufwändig. Zu beachten ist, dass die Ressourcen – also die GPU (Grafikprozessor) und der CPU (Prozessor) – von den jeweiligen Usern zur Verfügung gestellt werden, die sich mit dem Bitcoin-Netzwerk verbunden haben. Somit sind die Rechenleistung und die Prozesse auch Bestandteile des Bitcoin-Minings.

Jedoch gibt es beim Mining noch einen anderen Vorgang: Der User, der in der Blockchain den neuen Block eintragen darf, wird von der Bitcoin-Lotterie ausgewählt; für diesen Dienst erhält er eine im Vorfeld festgelegte Transaktionsgebühr. Diese Gebühr bezahlen jene User, die die Transaktion durchgeführt haben – Verkäufer und Käufer müssen für die Transaktion also Geld bezahlen.

Des Weiteren wird mit jedem Block ein bestimmter Bitcoin-Betrag ausbezahlt, der sich zu diesem Zeitpunkt noch im Umlauf befindet. Durch diesen Gewinn sollen die User einerseits entschädigt und andererseits motiviert werden, sodass sie weiterhin ihre Rechenleistungen anbieten. Heute gibt es bereits eigene Server-Farmen; es können „Miner“ erworben werden, also Komplettsysteme, wobei derartige Systeme immense Stromkosten verursachen und extrem laut sind.

Bitcoin ABC – Lohnt sich eine Investition?

Wer die sich mit dem Bitcoin ABC vertraut gemacht hat und auch die Bitcoin Grundlagen kennt, wird sich vermutlich die Frage stellen, ob sich ein Investment tatsächlich lohnen könnte. Es gibt keine pauschale Antwort, wer tatsächlich profitiert oder wer richtig viel Geld in die Kryptowährung stecken sollte. Die größte Sicherheit? Die Unsicherheit. Noch weiß man nicht, wie sich die Kryptowährung entwickeln wird – auch wenn der Bitcoin-Kurs regelmäßige Rekorde aufstellt, so dürfen diverse Risiken keinesfalls außer Acht gelassen werden. Programmierfehler können zu einem Absturz des Kurses führen; Angriffe durch Dritte, Spam oder auch die Tatsache, dass die Kryptowährung kriminalisiert werden könnte, wären mitunter möglich, wenn auch zur Zeit nicht realistisch.

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